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Kundgebung: „Solidarität mit der Siedlung 17. Mai!“


Im Zentrum von Wien, neben der chilenischen Botschaft fand heute, am Freitag den 24.05.2024, eine Kundgebung in Solidarität mit der „Siedlung 17. Mai statt“.  Mit Reden und Parolen wurden laut die Anliegen und Forderungen der Familien der „Siedlung 17. Mai“ verteidigt und das brutale Vorgehen des chilenischen Staates verurteilt.



Wie wir bereits berichteten (CHILE: Keine Räumung von Toma 17 de Mayo) , wurde ein neues Gesetz eingeführt, welches Landbesetzung unter Gefängnisstrafe stellt. 120.000 Familien die aktuell in besetzen Siedlungen leben, sind damit akut von Räumungen bedroht. In Solidarität mit dem Kampf der „Siedlung 17. Mai“ die stellvertretend für diese Familien steht, findet derzeit eine internationale Kampagne statt, in deren Rahmen auch diese Kundgebung organisiert wurde.


Eine Vertreterin der Roten Fahne betonten in ihrer Rede: „Entgegen der Vereinbarung wurde die Siedlung am 17. Mai von Militär umstellt und schlussendlich am 18.Mai gewaltsam geräumt und niedergebrannt! An die 200 Familien stehen nun ohne Obdach da – zusätzlich drohen Gefängnisstrafen! … Es muss betont werden: sie kämpfen für ihre demokratischen Rechte auf der Straße, während dieses repressive Gesetz durch eine sogenannte „linke Reformregierung“ durchgesetzt wurde! Entgegen parlamentarischer Phrasen und Illusionen stehen sie für den notwendigen revolutionären Kampf!

Wir fordern die sofortige Rücknahme dieser repressiven Gesetze, die alleine den Großgrundbesitz und Kapitalinteressen ausländischer Konzerne bedienen! Die Landbesetzungen und ihre Verteidigung sind gerechtfertigt!“


Auch eine Rednerin des Autonomen Frauenzentrums Wien (FZ) unterstütze die Kundgebung und verurteilte das Vorgehen des chilenischen Staats. Es beteiligten sich auch Vertreter von internationalen Organisationen, sowie Aktivisten der Palästinasolidaritätsbewegung.


Viele Passanten blieben stehen, machten Fotos und hörten zu. Die Kundgebung sorgte für viel Aufmerksamkeit und Zustimmung! Laut schallte die Losung „Hoch die internationale Solidarität“ durch die Altstadt.




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