Sportkorrespondenz: Wie weiter?

Aktualisiert: 15. Sept.

(Korrespondenz aus dem Sportverein)


Ich bin sportlich sehr engagiert, bin selber im Verein und trainiere unsere Jugendspieler von den Balltigern bis zur U15 (unter 15-jährige). Jetzt mit der Corona-Pandemie hatten wir große Probleme, alle unter unseren Fittichen zu halten. Da viele nicht ins Training kommen konnten, verließen sie den Verein oder suchten sich andere Hobbys. Das fiel sehr stark auf uns zurück, einerseits weil uns natürlich auch die wichtigen Mitgliedsbeiträge fehlten, aber andererseits auch durch die ganzen Einnahmen, die wir durch die Spiele und Turniere erhielten. Der Platz, unser Clubhaus und auch vereinzelt Spieler mussten bezahlt werden, da reicht oft das Geld von den Sponsoren nicht aus.


Doch die Förderungen für den öffentlichen Sport wurden in den letzten Jahren sehr gekürzt. Nicht nur wir, sondern genauso unsere Freiwillige Feuerwehr, oder auch die Musikkapelle bei uns bekommen seit der letzten Schwarz/Blauen Regierung weit weniger Geld. Obwohl sich bei uns die Leute treffen und gemeinsam ihren Hobbys nachgehen und ihr soziales Leben etwas auflockern können. Ich wäre sehr dankbar, wenn die Regierung nicht nur auf die großen Firmen und Fabriken schaut, sondern auch auf uns kleine Vereine und uns etwas mehr Geld zur Verfügung stellt, damit wir das Wohl der Bevölkerung weiterhin fördern und unterstützen können. Sonst sterben wir schön langsam aus!



Bildquelle: Soccer kids, by Edward N. Johnson, CC BY 2.0


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Was sind Korrespondenzen?

Korrespondenzen sind Beiträge aus verschiedenen Teilen der Bevölkerung, sozusagen ein direktes Sprachrohr aus dem Volk. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass die jeweiligen Korrespondenten direkt aus ihrem alltäglichen Leben berichten: aus dem Betrieb, dem Viertel, der Familie, der Schule, usw… Als Presse aus dem Volk, drückt die revolutionäre und demokratische Presse nicht nur die Interessen des Großteils der Bevölkerung aus, sondern bindet deren Repräsentantinnen und Repräsentanten auch aktiv ein, gibt ihnen eine Stimme, präsentiert die verschiedenen Meinungen und Ideen aus den Massen um sie miteinander vergleichen zu können und in Diskussion treten zu lassen. Daher finden in der Roten Fahne die Arbeiterinnen und Arbeiter, Stimmen der Jugend- und Frauenbewegung, der Studierenden, der Gewerkschaftskräfte, der Migrantinnen und Migranten ebenso wie der kleinen Selbstständigen und Gewerbetreibenden, Stimmen aus Stadt und Land, eine Plattform und ein Organ. Die Korrespondenten sind keine Redaktionsmitglieder, weshalb sie auch nicht im engeren Sinne an die Blattlinie gebunden sind, sondern “ihre Stimme” zum Ausdruck bringen.


Wie kann man Korrespondent der Roten Fahne werden?


Möchtest du aus deinem Betrieb, dem Viertel, der Familie, oder Nachbarschaft berichten? Dann schreibe uns unter korrespondenz@rotefahne.at und schildere kurz warum du Korrespondent sein und worüber du berichten möchtest.