Philippinen: Genossin „Ka Rida“ im Kampf gefallen.

Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Philippinen veröffentlichte jüngst einen Nachruf, für die am 12. September gefallene kommunistische Kämpferin „Ka Rida“. Die 66-jährige revolutionärer Führerin fiel zusammen mit drei weiteren Kämpfern der „New People’s Army“ bei einem bewaffneten Zusammenstoß mit Truppen der philippinischen Machthabern in Barangay Bakingking, Esperanza, Agusan del Sur. Der Nachruf trägt die Überschrift: „Die Weiterführung des Volkskriegs ist die höchste Ehrung für Ka Rida“.
In dem Nachruf werden die wichtigen Beiträge von Julia Cagadas-Lastimosa, „Genossin Rida“, für die Entwicklung der Revolution hingewiesen. Sie stammte aus bäuerlichen Verhältnissen und trat bereits mit 19 Jahren der Partei bei. Nach verschiedenen Etappen im Kampf, wie auch Inhaftierungen, wird in dem Nachruf ihre Standhaftigkeit, insbesondere im Zuge von Ausrichtungskampagnen der Partei, betont.
„In den letzten Jahren leitete sie persönlich die revolutionären Kräfte bei der Durchführung von Massenarbeit, um den Einflussbereich der Partei und der NPA zu vertiefen und auszuweiten. Unter ihrer Führung führte die NPA politische Bildungs- und Propagandaarbeit durch, um das Volk dazu zu mobilisieren, revolutionäre Kämpfe zu führen – und das inmitten verschärfter faschistischer Angriffe und der Gefahr imperialistischer Kriege und Ausbeutung.“, heißt es im Nachruf.
Erfreut über den Verlust dieser bedeutenden Kämpferin, verkündete das Marcos Regime in einer Erklärung, dass „die Entwicklung nun beginnen kann“, womit sie die Ausplünderung durch ausländische Bergbaukonzerne in der Region meinen. „Damit vermitteln sie dem philippinischen Volk ungewollt, dass dessen revolutionärer bewaffneter Widerstand über viele Jahre hinweg den Reichtum und das Erbe des Landes bewahrt und es vor ausländischer Ausbeutung geschützt hat.“ Und weiter heißt es in dem Nachruf:
„Die Erklärung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der US-Imperialismus aggressiv darauf drängt, die Kontrolle über die kritischen Mineralien und andere Ressourcen der Philippinen zu erlangen. Er finanziert die AFP, um deren Aufstandsbekämpfung zu intensivieren und in Gebieten, in denen Bergbauunternehmen tätig sind oder tätig werden wollen, eine Militärherrschaft zu errichten. Die Ermordung von Ka Rida und anderen NPA-Kämpfern wird nun vom Marcos-Regime und seinen Streitkräften auf dem Altar der „Pax Silica“, dem wirtschaftlichen und militärischen Projekt des US-Imperialismus, geopfert.“
„Das Marionettenregime von Marcos, seine Streitkräfte und ihre imperialistischen Herren aus den USA glauben, dass die Ermordung von Ka Rida den bewaffneten Widerstand des Volkes zum Erliegen bringen wird. Sie irren sich gewaltig. Das Opfer von Ka Rida und anderer revolutionärer Kämpfer wird die Entschlossenheit des philippinischen Volkes nur noch stärken, einen gerechten Krieg zur Verteidigung seines Landes und des nationalen Erbes zu führen und sein Streben nach wahrer nationaler Freiheit und Demokratie zu verwirklichen.“
Es lebe das Andenken an Ka Rida und die Märtyrer von Agusan del Sur!






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