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Leserbrief: Der Froschberg ist in Gefahr!

Aktualisiert: 1. Juli 2023


Uns haben zahlreiche Nachrichten zum Thema Zerstörung der Eisenbahnersiedlung am Froschberg erreicht . Hier möchten wir eine Zusendung eines Bewohners vom Froschberg veröffentlichen.


Was haltet ihr von dem Projekt? Lasst es uns wissen: schreibt uns eure Meinung an:





Der Froschberg ist in Gefahr!


(Korrespondenz eines Froschberg-Bewohners)


Am Froschberg gibt es nur mehr ein Thema: Laubengang und Häuser die zwischen Häuser hineingeflickt werden. Dass durch den Laubengang die Privatsphäre auf Null sinkt und es in den betroffenen Räumen dunkel wird. Das Ganze nur, weil die EBS/WAG nur einen Lift pro Wohnblock haben will.




Verschlechterung der Wohnqualität:


Der dornige Weg in den Keller bei jeder Witterung: Stiegenhaus wird weggerissen, man muss ins Freie, sprich den Laubengang den ganzen Wohnblock entlang mit dem Lift nach unten, dann wieder den ganzen Wohnblock zurück, dass man in den Keller kommt.


Die sechs Wohnblöcke die neu gebaut werden, kommen so dicht an das bestehende Haus, damit sie mit dem Laubengang verbunden werden können. Da ist es auch egal, dass mindestens 15 Bäume gefällt werden, die zum Teil älter als 70 Jahre sind oder der zusätzliche Grund verdichtet wird, oder auch dass die Initiative Froschberg schon 350 Unterschriften gesammelt hat – sie alle sind gegen den Planier-Wahnsinn. Einzige Antwort: Dann reißen wir die Häuser weg und da muss ich sagen, so kann man mit uns Mietern nicht umspringen. SO NICHT! Das ist nur Angst schüren.

Sanieren statt planieren!






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Was sind Korrespondenzen?


Korrespondenzen sind Beiträge aus verschiedenen Teilen der Bevölkerung, sozusagen ein direktes Sprachrohr aus dem Volk. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass die jeweiligen Korrespondenten direkt aus ihrem alltäglichen Leben berichten: aus dem Betrieb, dem Viertel, der Familie, der Schule, usw… Als Presse aus dem Volk, drückt die revolutionäre und demokratische Presse nicht nur die Interessen des Großteils der Bevölkerung aus, sondern bindet deren Repräsentantinnen und Repräsentanten auch aktiv ein, gibt ihnen eine Stimme, präsentiert die verschiedenen Meinungen und Ideen aus den Massen um sie miteinander vergleichen zu können und in Diskussion treten zu lassen. Daher finden in der Roten Fahne die Arbeiterinnen und Arbeiter, Stimmen der Jugend- und Frauenbewegung, der Studierenden, der Gewerkschaftskräfte, der Migrantinnen und Migranten ebenso wie der kleinen Selbstständigen und Gewerbetreibenden, Stimmen aus Stadt und Land, eine Plattform und ein Organ. Die Korrespondenten sind keine Redaktionsmitglieder, weshalb sie auch nicht im engeren Sinne an die Blattlinie gebunden sind, sondern “ihre Stimme” zum Ausdruck bringen.



Wie kann man Korrespondent der Roten Fahne werden?


Möchtest du aus deinem Betrieb, dem Viertel, der Familie, oder Nachbarschaft berichten? Dann schreibe uns unter korrespondenz@rotefahne.at und schildere kurz warum du Korrespondent sein und worüber du berichten möchtest.



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