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KV-Abschluss Elektroindustrie: Eine starke Lohnkürzung die als Erfolg verkauft wird.



Am Freitag den 29.5 kam es zu einem KV-Abschluss in der Elektro- und Elektronikindustrie. Dem zuvor gegangen waren viele Verhandlungsrunden in denen die sogenannten „Arbeitgeber“ (in Wirklichkeit nehmen sie ja das Produkt der Arbeiter und Angestellten…), also die Kapitalisten, am Anfang gar kein Angebot machten und später ein Prozent Lohn„erhöhung“ anboten.


Dies „erzürnte“ die Gewerkschaft so sehr, dass diese eine „überbordende“ Lohnerhöhung von 3,5 Prozent forderte. Die rollierende Inflation die man als Grundlage der Verhandlungen auf beiden Seiten feststellte war 3,3 Prozent. Es kam zu üblichen Showeinlagen von Betriebsversammlungen am Donnerstag, um sich am Freitag schnell auf 1,85% + 22€ zu einigen. Von der Abgeltung der Inflation von der die Gewerkschaft immer spricht ist das weit entfernt. Für die niedrigsten Einkommen liegt die Erhöhung laut Aussendung der Gewerkschaft bei 2,7 Prozent. Für Lehrlinge steigt das Einkommen um drei Prozent.


Was bedeutet das? Das heißt, dass jene die beispielsweise ca. 2.600 Euro Brutto im Monat verdienen, sich „freuen“ dürfen gerade so nicht unter die offizielle Armutsgrenze zu fallen!


Dass die Lohngruppen der Lehrlinge und Niedrigstverdiener „annähernd“ an der Inflation erhöht werden zeigt eindeutig, dass die Kapitalisten wissen, dass diese trotz Arbeit nahe an der Armut leben und es nur unnötige Probleme schafft, wenn diese noch weniger bekommen (bspw. vermehrter Diebstahl von Verbrauchsmaterial, etc.). Für alle anderen bedeutet es eine saftige Gehaltskürzung!







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