Wien: Bauernprotest gegen EU-Mercosur Abkommen
- Martin L.
- vor 1 Stunde
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Am 28.5 zogen hunderte Bauern mit an die 20 Traktoren zum Ballhausplatz, um der Regierung ihre Forderungen zu präsentieren und gegen das EU-Mercosur Abkommen zu protestieren. Organisiert wurde die Demonstation vom Bündnis "Zukunft Landwirtschaft".
„Freihandel und Inflation auf dem Rücken der Bauern“
Die Inflation steigt und wie allgemein bekannt ist, verdienen meist nur die Monopole und Großkonzerne an den steigenden Preisen. Doch der Erwerb vieler Bauern wird nicht zuletzt durch Freihandelsabkommen, insbesondere dem EU-Mercosur Abkommen bedroht. Bürokratische EU-Auflagen machen insbesondere den kleinen und mittleren Bauern das Leben schwer, während sie gleichzeitig der Konkurrenz mit globalen Agrarkonzernen ausgeliefert sind. Von angeblicher „Qualitätssicherung“ oder „Win-Win“ kann hier keine Rede sein.
Mercosur richtet sich vor allem gegen die unterdrückten Völker Lateinamerikas
Als Zeichen der Solidarität waren an einem der Traktoren die Flaggen Brasiliens und Argentiniens angebracht, da das Mercosur-Abkommen in erster Linie ein weiteres Freihandelsabkommen der EU auf dem Rücken der unterdrückten Völker und Nationen ist. Die Frage der landwirtschaftlichen Produktion stellt sich dort durch die Konservierung des feudalen Großgrundbesitzes, der massiven Unterdrückung der armen und landlosen Bauern und auch durch die Abholzung des Regenwalds besonders scharf. Der Kampf um nationale Lebensmittelsouveränität in den Händen des Volkes ist auf jeden Fall gerechtfertigt!
Quellen: heute.at, zukunft-landwirtschaft.at, krone.at
Bildquelle: Mercosur-Logo und EU-flag - CC0 1.0 Universal






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