Bildkorrespondenz: Nein zum ungerechten Krieg in der Ukraine!

Aktualisiert: 9. Juni


AktivistInnen vom Arbeiterstammtisch Linz/Steyr und vom „Roten Frauenkomitee Linz“ sendeten uns Bilder in Solidarität mit der Bevölkerung in der Ukraine, auf deren Rücken ein Krieg der Großmächte um Einflusssphären ausgetragen wird.


In der Zusendung an die Rote Fahne wurde betont, dass sich die Aktivistinnen und Aktivisten auch dagegen aussprechen, dass sich die Herrschenden der USA und EU nun reinzuwaschen versuchen, indem sie Russland als alleinigen Kriegstreiber hinstellen. Die jahrelange militärische und politische Einmischung durch die USA und EU, der von ihnen finanzierte Krieg in der Ostukraine, wird ihrer Ansicht nach verschwiegen.


„Nein zum Krieg in der Ukraine!“ lautet die Losung der Kollegen vom Arbeiterstammtisch. Die Aktivistinnen vom Roten Frauenkomitee bezogen sich auf ein Zitat von Clara Zetkin, „Sollen wir Frauen dem gleichgültig gegenüberstehen? Nein!“ und fordern: „Nein zum Krieg in der Ukraine! USA, EU und Russland: Hände weg von der Ukraine!“





Was sind Korrespondenzen?


Korrespondenzen sind Beiträge aus verschiedenen Teilen der Bevölkerung, sozusagen ein direktes Sprachrohr aus dem Volk. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass die jeweiligen Korrespondenten direkt aus ihrem alltäglichen Leben berichten: aus dem Betrieb, dem Viertel, der Familie, der Schule, usw… Als Presse aus dem Volk, drückt die revolutionäre und demokratische Presse nicht nur die Interessen des Großteils der Bevölkerung aus, sondern bindet deren Repräsentantinnen und Repräsentanten auch aktiv ein, gibt ihnen eine Stimme, präsentiert die verschiedenen Meinungen und Ideen aus den Massen um sie miteinander vergleichen zu können und in Diskussion treten zu lassen. Daher finden in der Roten Fahne die Arbeiterinnen und Arbeiter, Stimmen der Jugend- und Frauenbewegung, der Studierenden, der Gewerkschaftskräfte, der Migrantinnen und Migranten ebenso wie der kleinen Selbstständigen und Gewerbetreibenden, Stimmen aus Stadt und Land, eine Plattform und ein Organ. Die Korrespondenten sind keine Redaktionsmitglieder, weshalb sie auch nicht im engeren Sinne an die Blattlinie gebunden sind, sondern “ihre Stimme” zum Ausdruck bringen.



Wie kann man Korrespondent der Roten Fahne werden?


Möchtest du aus deinem Betrieb, dem Viertel, der Familie, oder Nachbarschaft berichten? Dann schreibe uns unter korrespondenz@rotefahne.at und schildere kurz warum du Korrespondent sein und worüber du berichten möchtest.