Korrespondenz eines Aktivisten vom Palästina-Infotisch in Linz
- Michael R.
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
(Korrespondenz aus der Palästinabewegung)
Am 23. April fand in Linz wieder ein Infostand von palästinasolidarischen Aktivisten am Taubenmarkt statt. Beworben wurde hier unter anderem auch die wichtige Demonstration gegen das imperialistische Völkermord-Event: Eurovision Song Contest 2026. Ebenso für den „Song Protest“, einer Gegenveranstaltung die organisiert wird, bei der auch bekannte arabische Künstler auftreten werden.

Es gab sehr gute Rückmeldungen von Passanten und viele erklärten ihre Unterstützung für diese Anliegen. Auch wurden Diskussionen über die aktuelle Situation in Gaza geführt. Eine junge Schülerin die zum Infostand kam und sich sehr für die Aktion und für das Thema Palästina interessierte, fragte sehr viel nach und unterhielt sich sehr neugierig mit einem der Aktivisten. Durch einen „Rote Fahne“ Flyer der ihr aufgefallen ist, fragte sie auch sehr viel über die „Rote Fahne“ Zeitung und machte spontan ein Interview für eine Schülerzeitung mit einem PSÖ und Rote Fahne Aktivisten. Ein Straßenarbeiter kam zum Infostand und kauften eine Kaffiye und berichtete auch dass er einmal bei Rotax gearbeitet hat und dass er wegen der Tatsache, dass Rotax Motoren für Israels Drohnen(-Terror) liefert, gekündigt hat. „Menschlichkeit sei wichtiger als Geld“! meinte er.
Es gab zahlreiche Diskussionen und Unterhaltungen. Viel Aufmerksamkeit erreichte auch die Fahnenkombination die präsentiert wurde die aus der Roten und der Palästina Fahne bestand. Die Palästina Fahne als Zeichen für den Nationalen Befreiungskampf gegen Israel und die Rote Fahne als Zeichen des Antiimperialismus und der internationalen Solidarität der Unterdrückten und Ausgebeuteten. Sie zeigten eine sehr starke Wirkung bei den Passanten. Ein paar Jugendliche kamen um mit einem der AktivistInnen zu diskutieren. Auch in diesem Gespräch, aber auch allgemein merkt man, dass die Stimmung der Menschen gegenüber Israel immer mehr und mehr kippt. Diese Stimmung muss für die Zukunft für den Kampf um die Befreiung Palästinas in Österreich genutzt werden. Wichtig war dieser Infotisch ebenfalls um weiter über die Grausamkeiten und die zionistischen Angriffe und Morde Israels zu berichten und die Menschen weiter am laufen zu halten, dass die Solidarität die in die Massen getragen wird nicht abreißt. Alles in allem war ein sehr wichtiger und gelungener Palästina-Infotisch und wir sind auch auf weitere Aktionen gegen den ESC 2026, Aktionen gegen die Kooperation Österreichs mit Israel und Aktionen gegen den Völkermord und die Unterdrückung in Gaza gespannt. Freiheit für Palästina! Nieder mit Zionismus und Imperialismus!







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