Korrespondenz: Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen in Tirol
- Andreas H.
- vor 13 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
(Korrespondenz aus der antiimperialistischen Bewegung)

Am 18. März, dem Tag der politischen Gefangenen wurde in Innsbruck erfolgreich eine Kundgebung abgehalten. Rund 40 Personen versammelten sich, um an diesem Tag die repressive Gewalt des Staates zu verurteilen, ihre Solidarität mit Aktivisten und Revolutionären auszudrücken und für ihre Freilassung einzustehen. Dafür wurden mehrere, aus verschiedenen Gründen besonders wichtige Gefangene hervorgehoben.
In den Reden wurden die verschiedenen, aus unterschiedlichen Gründen besonders wichtigen Kämpfe und Personen vorgestellt und ihre Freilassung eingefordert! Hier sticht die Solidarität mit der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) hervor, die den großangelegten Angriffen des indischen Staates, durch die Operation Kagaar ausgesetzt sind. Seit Jahrzehnten kämpfen die maoistischen Kräfte für die Befreiung Indiens vom imperialistischen Joch und haben verschiedene militärische Operationen erfolgreich zurückschlagen können und werden das auch mit der Operation Kagaar schaffen. Gegen die Operation Kagaar gibt es einen Solidaritätsaufruf (siehe hier: LINK ).
Weiters wurde die Freilassung von einem wichtigen Aktivisten aus Brasilien Mateus Galdino gefordert, der ein politischer Gefangene des antiimperialistischen Kampfes ist! Er wurde bei einer kämpferischen Demonstration gegen den US-imperialistischen Angriff auf Venezuela festgenommen.
Es wurde sich auch mit Daniela Klette solidarisiert, die in Deutschland aufgrund der angeblichen Mitgliedschaft in der RAF im Gefängnis sitzt. Im kommenden Jahr geht es bei ihr um die Angriffe der RAF auf die US-Botschaft in Bonn 1991 aus Protest gegen den Einmarsch der US-Armee in den Irak, sowie die Attacke den auf die noch nicht fertiggestellte Knast in Weiterstadt 1993.
Es war auch aufgrund der Tatsache, das es der erste 18. März seit über 40 Jahren war, den der palästinensisch-libanesische Revolutionär G.I. Abdallah in Freiheit ist. Ein besonderer Anlass!
Dieser große Erfolg der Solidaritätsbewegung wurde nochmals hervorgehoben und Verbindungen zu aktuellen Kampagnen gezogen. Hier ist in Frankreich Alex zu nennen, der aufgrund seiner Verteidigung des palästinensischen, nationalen Befreiungskampf und seiner entschlossenen und erfolgreichen Solidaritätsarbeit für G.I.Abdallah jetzt unter dem Vorwand des Terrorismus inhaftiert wurde.
Am Ende wurde auf die Situation von Mustafa Ayash aufmerksam gemacht und zur Beteiligung an der Kampage zu seiner Freilassung aufgerufen. Ahmad Hilal und Mustafa Ayash, die aufgrund seiner Solidarität mit Palästina inhaftiert wurden, zeigen uns wie der Staat Menschen rein aufgrund ihrer Gesinnung einsperrt und versucht mundtot zu machen. Das zeigt uns die große Wichtigkeit der Unterstützung von diesen Solidaritätskampagnen!












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