„ESC-Drohnenshow“: Tourismusindustrie in Vorfreude auf Völkermordspektakel
- Patrick O.
- vor 51 Minuten
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Als erster „Höhepunkt“ des Eurovision Songcontests in Wien wird am Montag den 27. April eine Drohnenshow über dem Schloss Schönbrunn abgehalten. 3.000 Drohnen sollen in dieser „größten Drohnenshow Österreichs“ die Portraits der letzten ESC-Sieger auf den Himmel projizieren. Die militärische Symbolik dieser Show fügt sich passend in ein Spektakel ein, das dem Völkermörder Israel den roten Teppich ausgerollt hat. Die Österreichische Tourismusindustrie – allen voran die Schönbrunn Gruppe – kennt ausschließlich die eigenen Geschäftsinteressen.
ESC und die Teilnahme Israels
Der anhaltende Völkermord Israels am palästinensischen Volk hat nicht nur viele Teilnehmerländer des ESC (wie Spanien, Irland, etc.) zum Boykott dieser Farce bewogen, sondern auch große Teile der Bevölkerung stellen sich gegen die Abhaltung dieses Events unter Teilnahme Israels. Proteste und Demonstrationen werden geplant um zu zeigen, dass das was unter dem unpolitischen Label „Musikevent“ daher kommt, in Wahrheit eine Legitimation von Besatzungspolitik und Kriegsverbrechen ist. Die österreichischen Herrschenden, und hier vor allem die Bundesregierung und die Tourismusindustrie, versuchen sich nun an diesen Verbrechen zu bereichern. Es wird mit 88.000 Touristen zum ESC gerechnet, mit Gewinnerwartungen von 57 Millionen. Die österreichische Bevölkerung soll dafür „Platz machen“, für seine Abhaltung bezahlen und mit riesigen Werbekampagnen möglichst auch noch ideologisch dafür „gewonnen“ werden.
Cyberdrone projeziert Großisrael in den USA
Hinter der aufwendigen und kostenspieligen Drohnenshow im Schönbrunner Schlossgarten steht der Konzern Cyberdrone, kooperiert wird für die Show mit dem Radiosender Ö3. So zahm wie sich der CEO von Cyberdrone und gebürtiger Österreicher, Silvio Peruci gibt, ist der Konzern aber nicht. Letztes Jahr hat Cyberdrone eine Ehrenshow für Donald Trump in Florida inszeniert, wo unter anderem die Konturen von Großisrael hinter israelischer Flagge in den Himmel projiziert wurden – das strategische Ziel der zionistischen Eroberungs- und Besatzungspolitik.
Widerstand verteidigt die Rechte der Völker
Der US-Imperialismus und die europäischen Imperialisten haben sich mit Israel einen militärischen Vorposten im arabischen Raum geschaffen, welcher die eigenen Interessen umsetzt. Israel macht „die Drecksarbeit für uns alle“, so hat es der deutsche Kanzler Merz ausgedrückt. Das sich selbst als „neutral“ bezeichnende Österreich verkauft für seinen Platz an der Seite der größeren „westlichen“ Imperialisten die demokratischen Rechte der Völker. In diesem 70. ESC nimmt Österreich nun die Rolle als Speerspitze in der Legitimierung von Besatzung und Völkermord ein. Mit großflächiger Polizeipräsenz und Platzverbot soll die Abhaltung des ESC durchgesetzt werden. Es sind all jene Kräfte die sich nun dagegen stellen und Protest organisieren, welche mit ihrem Widerstand nicht nur die Rechte der Völker auf Selbstbestimmung verteidigen, sondern auch den Kampf gegen die Politik der Herrschenden in Österreich vorantreiben.






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