ADRV: Solidarität mit dem Volkskrieg und der Volksbewegung in Indien
Hier möchten wir eine Erklärung [LINK] der Aktion für demokratische Rechte des Volkes (ADRV) anlässlich der internationalen Aktionswoche zur Stärkung der internationalen Solidarität mit dem Indischen Volk veröffentlichen.
ADRV: Aufruf zur internationalen Solidarität mit dem Volkskrieg und der Volksbewegung in Indien

Im Rahmen der internationalen Aktionswoche (26. September bis 3. Oktober) zur Stärkung der internationalen Solidarität mit dem Indischen Volk wollen wir, die Aktion für Demokratische Rechte des Volkes (ADRV) dazu aufrufen, die genozidalen Kampagnen des Indischen Staates aktiv zu verurteilen und Solidaritätsarbeit mit den politischen Gefangenen und von Repression Betroffenen zu entwickeln.
Um die revolutionäre Bewegung, vor allem die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch), physisch zu vernichten, setzt die reaktionäre Modi-Regierung in Indien alle Arten des Terrors gegen das Volk und dessen Widerstandskämpfer und Anführer ein. Im Rahmen der jüngsten konterrevolutionären Kampagne „Operation Kagaar“ die im Jänner 2024 implementiert wurde, sind bis jetzt 750 Anführer und Aktivisten der kommunistischen Partei sowie der Adivasi-Ureinwohner ermordet worden. In den Städten werden demokratische Intelektuelle als „Urbane Naxaliten“ („geistige Maoisten“) verfolgt und inhaftiert. Im September diesen Jahres wurde über zehn Kommunisten die Todesstrafe verhängt, ein Versuch der Einschüchterung gegen alle die an der Seite der indischen Revolution kämpfen. Der Genozid an den Ureinwohnern, die Ermordung politischer Anführer und die Verhaftung demokratischer Aktivisten sind blutige Versuche der indischen Regierung die Kontrolle über das Land, die Wälder und die Ressourcen Indiens von der revolutionären Bewegung zurückzuerobern, um diese Gebiete und Rohstoffe an internationale Monopolkonzerne verschachern zu können.
Nirgends auf der Welt sitzen so viele politische Gefangene hinter Gittern wie in Indien. Mehr als 10.000 politische Gefangene werden so versucht mundtot zu machen. Die Justiz zeigt sich dabei als Instrument der herrschenden Klasse zur Durchsetzung ihrer politischen Interessen, welche den Grundlagen einer demokratischen Justiz fundamental widersprechen. Mit einem Gesetz, dass „außergerichtliche Festhaltung“ erlaubt – also Einsperren ohne Verhandlung – werden tausende Aktivisten illegal verschleppt, inhaftiert und nicht selten im Gefängnis ermordet. „Nieder mit Gesetzen welche die Grundprinzipien der Justiz aushebeln! Diese Gesetzte müssen abgeschafft werden!“, ist deshalb eine der Forderungen der revolutionären Bewegung. Verteidigen wir die Rechte der politischen Gefangenen in Indien und schließen wir uns der gerechten Forderung nach ihrer sofortigen Freilassung an!
Der hindu-brahmanisch geführte indische Staat ist ein Völkerkerker. Das Modi-Regime zentralisiert die politische Macht immer weiter bei der führenden Kaste, während die Kastenlosen und untersten Kasten – wie die Adivasis – für Ressourcen, Land und Wald – zu Hunderttausenden vertrieben werden. Sonderwirtschaftszonen ermöglichen internationalen Monopolen die Ausbeutung von Mensch und Natur ohne Einhaltung eines Minimums an Arbeits- oder Landrechten. Minderheiten wie Muslime werden politisch verfolgt und nicht selten in Massakern der hindu-faschistischen Staatsgewalt ermordet. Gleichzeitig baut der indische Staat seine Kooperation vor allem mit dem US-Imperialismus und dem zionischen Israel aus, welche sich gegenseitig in ihren Genoziden gegen das Volk unterstützen. Die EU stärkt ebenfalls ihre Kooperation mit Indien und möchte am billigen Ausverkauf der Ressourcen, Arbeitskräften und des Landes mitnaschen. Als „größte Demokratie der Welt“ wurde das Land zynisch durch die österreichische Bundesregierung gelobt, die mit ihren interantionalen „Partner“ ganz klar zeigt auf wessen Seite sie sich international positioniert: Auf der Seite des Genozids, des Völkermordes und der nationalen Unterdrückung. Nieder mit den Völkermordregimen! Nieder mit dem Imperialismus!
Das indische Volk hat in seinem über Jahrzehnte, und gar Jahrhunderte andauernden Kampf gegen koloniale und imperialistische Unterdrückung immer wieder bewiesen, dass der Kampf des Volkes stärker ist als die Repression der Herrschenden. Die neudemokratische Revolution die sich in den letzten Jahrzehnten durch den Volkskrieg entwickelte, konnte jede Vernichtungskampagne zurückschlagen. Genosse Basavaraj, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch), wurde 2025 zum Märtyrer, und spiegelte in seinem Tod die Gewissheit und den Mut wieder, dass nur die Einheit und das Beharren im antiimperialistischen und revolutionären Kampf, Erfolge bringen wird. Er wird heute als Symbol hochgehalten, gegen jene Kapitulanten und Verräter, welche mit der CIA und dem indischen Staat zusammenarbeiten und damit die Revolution zu sabotieren versuchen.
Heute sind es große Teile des Volkes in Indien, der Ureinwohner, der Bauern und Arbeiter als auch der Studenten und Intellektuellen die Teil der Widerstandsbewegung gegen die staatlichen Repressions- und Vernichtungskampagnen sind. Verstärken wir international die Solidarität mit dem indischen Volk und der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) in der neudemokratischen Revolution!
Vor einem Monat hielten Aktivisten der antiimperialistischen Bewegung in Österreich ein Sommerseminar ab, in dem sie als Teil des antiimperialistischen Kampfes die Verteidigung des indischen Volkes hochhielten. Stärken wir diese Initiative und nehmen wir die Internationale Aktionswoche als Anlass zur weiteren Entwicklung der internationale Solidarität!
Verstärken wir die Solidarität mit dem Kampf des Volkes in Indien!
Nieder mit der Operation Kagaar! Nieder mit dem Genozid gegen das indische Volk!
Freiheit für alle politischen Gefangenen in Indien!
Es lebe die neudemokratische Revolution in Indien!
Nieder mit dem Imperialismus! Hoch die Solidarität der Völker!
Aktion für Demokratische Rechte des Volkes (ADRV) Österreich
29. September 2026







Kommentare