Wien: Kundgebung in Solidarität mit den revolutionären Volkskämpfen in Indien
Hier möchten wir einen Beitrag der Aktion für demokratische Rechte des Volkes teilen. LINK

Am Donnerstag den 15. Oktober fand in Wien eine Solidaritätskundgebung gegenüber der indischen Botschaft statt. Die Teilnehmer verurteilten den staatlichen Terror des indischen Staates gegenüber der Bevölkerung und insbesondere ihrer revolutionären Teile. Auch die Freilassung der politischen Gefangenen und insbesondere jene der zehn zum Tode verurteilten Adivasi-Revolutionäre, war eine Forderung der Protestierenden.
Mit einem Transparent mit der Aufschrift „Nieder mit dem staatlichen Terror gegen das indische Volk! Es lebe der Volkskrieg in Indien!“ fand die Kundgebung vor der Oper, vis a vis der indischen Botschaft statt. Sie wurde anlässlich einer internationalen Solidaritätskampagne mit den revolutionären Volkskämpfen in Indien organisiert. Mit Reden und Schildern wurden die militärischen Kampagnen des indischen Staates und die Repression gegenüber der Bevölkerung angeprangert. Ebenso wurde auch die Zusammenarbeit Österreichs und der EU mit der hindufaschistischen Modi-Regierung kritisiert, die auch mit dem letzten Handelsabkommen intensiviert werden sollte. Von Seiten der Herrschenden in Österreich wird Indien immer wieder als „größte Demokratie der Welt“ bezeichnet, womit sie klar zeigen auf wessen Seite sie stehen und – wie im Fall Palästinas – dass es kein Problem damit gibt Völkermörder zu unterstützen. Eine wesentlichen Forderung der Kundgebung war die Freilassung der politischen Gefangenen in Indien, das Land mit der höchsten Anzahl an politischen Häftlingen, die meist ohne Verfahren oder Verurteilung jahrelang eingesperrt, gefoltert und in den Tod getrieben werden. Doch die revolutionäre Bewegung in Indien bleibt standhaft und lässt sich nicht einschüchtern. Angeführt durch die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) wird der Volkskrieg gegen die Herrschenden und ihre imperialistischen Unterstützer fortgesetzt und entwickelt.






Kommentare