10.000de in Haft: Freiheit für alle politischen Gefangenen in Indien


Anlässlich einer internationalen Solidaritätswoche (von 13. bis 19. September) für die Freilassung aller politischen Gefangenen in Indien, fanden weltweit zahlreiche Aktionen statt. In Österreich organisierte das „Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien“ unter dem Titel „10.000de in Haft: Freiheit für alle politischen Gefangenen in Indien“ viele Solidaritätsaktionen.


Kundgebung in Wien


In Wien wurde bei der Oper, gegenüber der indischen Botschaft, eine Kundgebung organisiert, zu der das oben genannte Komitee und die AGEB (1) aufgerufen hatten. Bei der Kundgebung wurde auf die Lage der politischen Gefangenen Indiens aufmerksam gemacht: 10.000de sitzen unter schlechtesten Verhältnissen in den Gefängnissen. Gleichzeitig haben die politischen Gefangenen und ihr Kampf eine wichtige Bedeutung, denn sie sind auch Zeugen der Stärke der revolutionären Bewegung Indiens.





Bei der Kundgebung wurden auch Bilder von Solidaritätserklärungen aus Österreich angebracht.




Solidarität aus mehreren Bundesländern


Zahlreiche Unterstützer und Aktivisten des „Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien“ verbreiteten in dieser Woche Plakate, auf die Botschaften geschrieben wurden: in den Parks, in den Wohnvierteln, mit Arbeitskollegen, ….


Aktionen in Parks:


Hier beteiligten sich auch türkische Migranten und Jugendliche.








Ebenso machten Lagerarbeiter ein Bild vor der Votivkirche, einem der Wahrzeichen Wiens. Auf dem Plakat steht „Freiheit für alle politischen Gefangenen Indiens“ auf Ungarisch.





Zahlreiche Solidaritätsaktionen wurden in den Wohnvierteln, mit Bekannten und Arbeitskollegen gemacht.





Die Solidaritätswoche zeigte, dass es großes Interesse in Österreich gibt, von den Bedingungen und Erfahrungen der Revolution in Indien zu lernen und mehr über die Kämpfe der politischen Gefangenen zu erfahren. Indien wird oft als „größte Demokratie der Welt“ bezeichnet und auch die österreichischen Monopolkonzerne pflegen gute Verbindungen dorthin. Gegenüber demokratischen und revolutionären Volkskräften und -bewegungen werden durch den indischen Staat und die Regierung Methoden des Terrors, Folter und Mord angewendet. Sich dagegen auszusprechen ist ein Anliegen vieler Menschen, auch hier in Österreich. Das zeigte die internationalistische Aktionswoche sehr deutlich.



(1) Verein werktätiger MigrantInnen in Europa