„Stop Operation Kagaar“: Kundgebung für die Revolution in Indien
- Journalisten der Roten Fahne
- vor 2 Stunden
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„Stoppt die Operation Kagaar in Indien“: Gegen den mörderischen Krieg gegen das Volk und die Revolution, den Volkskrieg in Indien, wurde am Dienstag eine Kundgebung abgehalten.
Die Kundgebung wurde von demokratischen, antiimperialistischen und kommunistischen Organisationen organisiert. Im Aufruf wird festgehalten: „Das faschistische Modi-Regime, das darauf abzielt, die Rechte der indigenen Bevölkerung zu beschneiden, um den Weg für die Ausbeutung lukrativer Bodenschätze zu ebnen, setzt die Kagaar-Operation fort, um das Gebiet, in dem die Adivasi [Anm: die Ureinwohner Zentralindiens] leben, von den Maoisten zu „säubern“, die für die Interessen des Volkes kämpfen. Mitglieder und Sympathisanten der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) werden, obwohl sie lebend gefangen genommen wurden, unter dem Deckmantel von Kriegsgefechten ohne Gerichtsverfahren hingerichtet, vergewaltigt, gefoltert und schwerer Isolation ausgesetzt. … In Indien, wo die abscheulichste Seite der Strategie der Vernichtung und Auslöschung zum Tragen kommt, sind die Adivasi und Maoisten entschlossen, den Angriffen des Imperialismus und seinen regionalen Kollaborateuren weiterhin Widerstand zu leisten. Hinter diesen Vernichtungs- und Auslöschungsangriffen steht das Ziel, den Volkskrieg unter der Führung der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) zu verhindern.“
In mehreren Redebeiträgen wurde auch auf das neue Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU Bezug genommen, mit dem der indische Markt weiter für die Ausbeutung des Volkes durch die europäischen Imperialisten – inklusive den Herrschenden in Österreich – noch weiter geöffnet und das Modi-Regime unterstützt wird. Ein Redner erklärte auch, dass die Kundgebung vor der Indischen Botschaft stattfindet, da diese repräsentativ für den indischen Staat stehe der „unsere Genossen in Indien umbringt“. Ebenso wurde das Beispiel des Generalsekretärs der KPI(Maoistisch) als Held und Führung im Volkskrieg, hochgehalten, der letztes Jahr ermordet wurde.
Die Kundgebung war ein wichtiges Zeichen der internationalen Solidarität und eine weitere Aktion der Verurteilung der Vernichtungskampagne „Kagaar“.














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