Zionisten morden – Österreich lädt ein… Nein zum ESC 2026!
- Katharina J.
- 30. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Mai

Mitte Mai wird der 70. Eurovision Songcontest in Österreich, in der Wiener Stadthalle stattfinden. Während mit dem US-israelischen Krieg gegen den Iran und der Massakrierung der Bevölkerung im Libanon eine weitere Stufe der imperialistischen Aggression in Vorderasien begonnen wurde, wird von den Herrschenden in Österreich beinhart auf einer Abhaltung und besonders der Teilnahme Israels beharrt. Auch auf der kulturellen Bühne soll offenbar klar gezeigt werden, wo man steht und welche Interessen vertreten werden. Das Event verschlingt Millionen und zahlen muss die Bevölkerung…
Kulturevent der Konsensfabrik: Bruchlinien werden größer
Die Stadt Wien und die Betriebe des Wien Tourismus sind in heller Vorfreude aufgrund des bevorstehenden Großevents. Die Straßenbahnen tragen das selbe Logo wie Haltestellen, Inserate und Medien. Im Schlossgarten Schönbrunn wurde eine riesige ESC-Drohnenshow inszeniert. Das alles nur dafür, die Bevölkerung auf das Event einzuschwören und um möglichst hohe Profite daraus zu ziehen. Diese Inszenierung brauchen sie offensichtlich auch, denn es äußert sich immer mehr Unmut gegen den Songcontest. International fordern rund 1.100 Musiker unter dem Titel „No Music for Genocide“ den Boykott des ESC in Wien, darunter auch ehemalige Songcontest-Sieger. Mitte April fanden in zahlreichen Landeshauptstädten Kundgebungen vor den ORF-Zentren statt, die sich gegen die Austragung und die Teilnahme Israels richteten. Für den Songcontest in Mai sind ebenfalls Protestaktionen und eine Großdemonstration angekündigt.
Dass die Konsensfabrik der Herrschenden auch in der Kultur schon längst Einzug gehalten hat ist den allermeisten klar. Mitmachen darf wer auch die eigenen Interessen vertritt und wer auf der „richtigen Seite“ steht – vollkommen einerlei ob Völkermörder oder nicht. Auch bei den österreichischen Promis gilt offenbar diese Devise: alle die sich der „richtigen“ politischen Leitlinie unterordnen, dürfen beim ESC ein bisschen mitnaschen. Bei den Tourismusunternehmen und anderen Konzernen herrscht das selbe Klima: Werbung für den ESC heißt höhere Profiterwartungen. Sie sind die Maden im Speck - bereit für ihre Geschäftsinteressen an jedem Verbrechen gegen die Völker teilzunehmen und die demokratischen Rechte zu opfern. Dass auch in der Kultur das Spektrum der tolerierten Meinungen immer enger wird, stört hier keinen. Der ESC ist dazu da, auf kulturellem Feld die Herrschaftsmeinung zu transportieren. Es ist ein Teil der ideologischen Militarisierung der Gesellschaft, dass auch innerhalb der Kultur ein demokratischer Standpunkt, eine Haltung der Völkerfreundschaft nicht toleriert wird. Entsprechend wird versucht den Protest und Widerstand dagegen zu kriminalisieren.
Millionen für den ESC – Sparmaßnahmen für die Bevölkerung
Rund 23 Millionen Euro sind für die Austragung des Events vorgesehen, wobei zu erwarten ist, dass die tatsächlichen Kosten höher ausfallen werden. Das ist insofern kein „Lercherlschas“, weil gleichzeitig ein Sparpaket nach dem anderen beschlossen wird. Für das geplante Budgetpaket der kommenden zwei Jahre sollen nun weiter zusätzliche 5,1 Milliarden Euro eingespart werden. Teil davon werden laut ersten Berichten auch Pensionsanpassungen unterhalb der Inflation sein. Auch die Stadt Wien kürzt seit einem Jahr massiv zu Lasten der Bevölkerung, sei es durch die Erhöhung der Öffitickets um rund ein Drittel, zahlreicher Gebührenanpassungen, oder Kürzung von Sozialleistungen. Für die Bevölkerung gibt es Kürzungen und Einsparungen, um für Propagandainszenierungen, Aufrüstung und Subventionen von Großkonzernen Geld locker zu machen. Die Bevölkerung wird drangsaliert und soll dann offenbar auch noch stramm stehen, wenn die Kultur- und Medienelite zum Spektakel ruft.
Nein zum ESC 2026!
Dass sich das „neutrale“ Österreich für die Austragung dieses Ereignisses verantwortet und die Teilnahme Israels ausdrücklich gefordert hat, darf nicht als „falsche Entscheidung“ gewertet werden. Es ist Teil der strategischen Ausrichtung, wo sich der imperialistische österreichische Staat auf internationaler Ebene die bestmögliche Verwirklichung seiner eigenen Interessen erhofft. Die enge Zusammenarbeit und Kooperation Österreichs mit Israel ist ein Teil davon. Der ESC ist Teil der Politik der Aufrüstung, der Militarisierung und Kriegstreiberei. Er sollte breite Ablehnung finden und der Widerstand dagegen verstärkt werden!






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