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Aktion am Goldenen Dachl in Innsbruck: „Nein zum ESC 2026!“

Während der Songcontest derzeit in der Wiener Stadthalle abgehalten wird, setzten Tiroler Aktivisten ein kräftiges Zeichen gegen das imperialistische Musikspektakel. Am „Wahrzeichen“ Innsbrucks, dem „Goldenen Dachl“, wurde ein Transparent mit der Aufschrift „NO ESC '26!“ angebracht. Unter dem goldenen Dachl standen Aktivisten mit Rauchbengalen und einem Banner der neu gegründeten internationalen Antiimperialistischen Liga (AIL). Auch in den bürgerlichen Medien spiegelte sich die Aktion wieder...




Folgendes Statement wurde von den Aktivisten der "Palästina Initiative Tirol" (PIT) dazu veröffentlicht:


Heute wurde am Balkon des Goldenen Dachs, Innsbrucks Wahrzeichen, ein Banner mit der Aufschrift „NO ESC 2026“ aufgehängt. Viele Menschen sind wütend und lehnen die Ausrichtung des Eurovision Song Contests sowie die Teilnahme Israels entschieden ab! Diese Aktion war Ausdruck dieser Haltung. Wir heißen den ESC, insbesondere mit der Teilnahme Israels, in Österreich nicht willkommen!


Trotz massiver Boykottaufrufe und der Nichtteilnahme von fünf Ländern hat die herrschende Klasse in Österreich alles in ihrer Macht Stehende getan, um dem Apartheidstaat Israel eine Bühne zu bieten. Damit sollen der Völkermord an den Palästinensern, die Angriffskriege und die Besetzung von Gebieten in der Region, insbesondere im Iran und im Libanon, legitimiert werden.


Israel dient den westlichen imperialistischen Mächten, insbesondere den USA, als Vorposten, um ihre Interessen in der Region durchzusetzen. Der deutsche Bundeskanzler Merz drückte es so aus: Israel erledigt „unsere Drecksarbeit“, und daher erhält der Zionismus die volle Unterstützung verschiedener imperialistischer Staaten. Selbst das angeblich „neutrale“ Österreich macht mit und fungiert durch die Ausrichtung des ESC als Speerspitze bei der Legitimierung von Völkermord, Besatzung und Angriffskriegen.


Während Millionen von Euro dafür ausgegeben werden, dieses „Spektakel“ für die Eliten zu inszenieren, werden die Folgen ihrer kriegstreiberischen Politik auf die Bevölkerung abgewälzt: Eine Krise jagt die nächste; neue Sparmaßnahmen, Haushaltskürzungen und explodierende Preise machen den Österreichern das Leben zunehmend schwer. Doch für die Machthaber steht fest, dass ihre Interessen am besten dadurch gewahrt werden, dass sie sich an die Seite Israels stellen. Mit der Ausrichtung des Eurovision Song Contest stellt sich Österreich eindeutig auf die Seite der Kriegstreiber und dient damit der Agenda der Wiederaufrüstung und Militarisierung.


Der ESC ist jedoch zu feiern; daher wird legitimer Protest gegen den Zionismus – der die demokratischen Rechte von Völkern und Nationen verteidigt – kriminalisiert und als antisemitisch diffamiert.


Es lebe die internationale Solidarität!

Freiheit für Palästina!


Verteidigt die demokratischen Rechte des Volkes!

Für die Wiederherstellung der Neutralität!


Antifaschismus bedeutet Antizionismus!


Schließt euch den Protesten an!

NEIN ZUR ESC 2026!




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