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Wien: 33 Grad in der Klinik ist für Gesundheitsstadtrat Hacker „ziemlich relativ“



Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) erklärte im Sommer Interview (1) mit der Kronenzeitung, dass die Hitze in den Krankenhäusern nicht eindeutig ein Problem sei. Auf die Frage ob 33 Grad im Inneren der Spitäler unzumutbar wären, antwortete er: „Unzumutbar ist ziemlich relativ“. Nicht „relativ“, sondern ziemlich eindeutig ist der gesundheitsfeindliche Standpunkt des Herrn Hacker. Neu ist dieser hingegen nicht, denn die Richtung im Wiener Gesundheitswesen ist schon lange klar: Einsparungen und Kürzungen!

 


Hacker: Dekadenter Gegner der Gesundheit der Wiener Bevölkerung


So meinte Peter Hacker im betreffenden Interview sogar, dass diese enorme Hitze in den Spitälern eine „Frage des Aufenthaltskomforts“ wäre. Nein, Herr Hacker, das ist es eben nicht! Denn 33 Grad in Innenräumen sind nicht zu vergleichen mit beispielsweise einem mehr oder weniger komfortableren Kopfpolster. Wenn die Rettungen während der Hitzeperiode zahlreiche Einsätze mehr fahren müssen, weil die große Hitzebelastung vor allem älteren Menschen schwer zu schaffen macht, ist es nicht egal ob im Krankenhaus dieselbe Temperatur herrscht, wie bei den meisten Leuten zu hause.

 


Bevölkerung wird von Wiener Landesregierung für dumm verkauft


Peter Hacker ist sich auch nicht zu blöd, die Hitze in den Krankenhäusern damit zu rechtfertigen, dass es halt überall heiß sei: „Dass es grundsätzlich heiß ist, wenn es heiß ist in der Stadt, ist jetzt wirklich nicht überraschend. (…) Und alle Maßnahmen, die notwendig sind, haben wir ergriffen, weil wir schon vor Jahren ein riesiges Bauprogramm für unsere Spitäler beschlossen haben.“ Und weiter geht es mit den dreisten, der SPÖ Wien schon intuitiven, und schamlosen Aussagen: „Zum Beispiel gibt es wissenschaftliche Daten darüber, dass der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen nicht zu groß sein soll, weil das belastend ist für den Körper.“ Danke, Peter Hacker! Es ist also ein „Gesundheitsdienst“ an der Wiener Bevölkerung, dass es statt Klimaanlagen große Hitze in den Spitälern gibt.

 

Eigentlich könnte man Peter Hacker für dieses Interview dankbar sein, denn er spricht klar aus wie sich die Dinge verhalten: Öffentliche Gesundheit, bzw. ein Gesundheitssystem im Dienst des Volkes, ist überhaupt kein Kriterium für die Herrschenden und ihr Verwaltungspersonal. In Wien geht es schon lange vor allem um eines: Kürzung der staatlichen Gesundheitsversorgung, Einsparung in den Spitälern und die Verlagerung guter Gesundheitsversorgung in den Privaten Sektor.

 


(1) „33 Grad in der Klinik! Hacker: ‚Unzumutbar ist ziemlich relativ‘“, Kronenzeitung Sonntagsausgabe vom 02.08.2026, S. 16-17.


Bildquelle: Peter Hacker, C.Stadler/Bwag, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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