Das war Die Rote Fahne am Volksstimmefest 2026

Während das Volksstimmefest von Jahr zu Jahr unpolitischer wird, haben die Unterstützer der Roten Fahne heuer einen wichtigen Aufschwung an Interesse und antiimperialistischer Haltung von Seiten vieler Besucher gesehen. Die kraftvolle Arbeit unserer Unterstützer und Freunde hat dieses Jahr zu einem der besten in den letzten Jahren gemacht und der Drang nach politischer Perspektive und antiimperialistischem Zusammenschluss war bemerkenswert.
Großer Andrang am Stand der Roten Fahne
Gemeinsam mit Aktivisten aus der Palästinasolidaritätsbewegung war der diesjährige Stand der Roten Fahne ein Magnet am Volksstimmefest. Die aktuelle Ausgabe der Roten Fahne, die ihren Schwerpunkt in der Verteidigung Kubas gegen den US-Imperialismus hat, war der Verkaufsschlager. Die Notwendigkeit gegen die imperialistischen Aggressionen des US-Imperialismus aufzutreten, und seiner Unterstützung von Imperialisten wie Österreich, ist vielen ein großes Anliegen. Die Einheit der proletarischen Bewegung in den imperialistischen Ländern mit den Befreiungsbewegungen der unterdrückten Völker und Nationen ist ein wichtiger Hebel im Kampf gegen den Imperialismus. So war auch ein Schwerpunkt am Stand die Verteidigung des politischen Gefangenen Mustafa Ayyash, und sein Bild wurde hundertfach verbreitet. Die Solidarität mit den politischen Gefangenen muss Teil des Kampfes sein, das spiegelte sich auch in der Veranstaltung am Sonntag wieder.
Veranstaltung gegen Repression: Freiheit für Mustafa Ayyash!
Die Rote Fahne organisierte am Sonntag eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Palästinasolidarität im Fadenkreuz. Repression und politische Gefangen in Österreich“ und lud dazu Redner des Antiimperialistischen Nahostkomitees Wien, des Palästinakomitees Linz sowie des Arabisch Palästina Clubs (APC) ein. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf den wohl aktuellsten Repressionsfall in Österreich: Mustafa Ayyash. Die Beiträge konzentrierten sich auf die Frage, welches Instrument die Repression für die Herrschenden spielt, mit welchen Methoden gegen Bewegungen vorgegangen wird und Berichte über den Fall Ayyash und der Solidaritätsarbeit für seine Freilassung. Ein wichtiges Resümee war, dass die Solidarität mit Ayyash über die Bundesländergrenzen hinaus, in ganz Österreich verbreitet werden müsse und die zunehmende Repression durch die Herrschenden vor allem den Zweck hat, die Palästinasolidarität in „gewünschte“ Bahnen zu lenken.
Bemerkenswert war auch, dass von Seiten der Veranstalter des Volksstimmefests heuer versucht wurde, das Verteilen von Flugblättern und Infomaterial zu verbieten. Dieses „Verbot“ wurde aber recht einseitig angewandt und wurde laut unseren Informationen vor allem bei jenen versucht durchzusetzen, die eine antizionistische und palästinasolidarische Haltung verteidigten und verbreiteten. Die Aktivisten ließen sich davon aber nicht einschüchtern, und die Diskussionsveranstaltung wurde zu einem vollen Erfolg!
Weltanschauung und Revolution
Es scheint uns auch berichtenswert, dass die Frage einer revolutionären Perspektive und der Weltanschauung zunehmende Aufmerksamkeit von vielen Besuchern bekommt. Ganz im Gegenteil zur zunehmenden Ideologielosigkeit und Entpolitisierung vieler sogenannter „linker“ Kräfte. Diese Fragen weiter aufzugreifen und Perspektive zu geben nehmen wir auch mit in die Entwicklung unserer weiteren Arbeit und hoffen auch hier einen guten Dienst zu erweisen.
Die Unterstützer der Roten Fahne und alle Mitstreiter und Mitwirkenden am Stand der Roten Fahne haben sehr gute und wichtige Arbeit geleistet. Wir danken und freuen uns auf die kommende Zeit!






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