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Wels/OÖ: Kämpferische Demonstration gegen Rotax




Am Samstag fand in Wels (OÖ) eine Demonstration gegen den Motorenhersteller Rotax und dessen Beteiligung am Völkermord in Palästina statt. Diese sehr wichtige Frage der Waffenproduktion in Österreich und deren Bereitstellung für den Völkermord, wurde durch verschiedene Organisationen und unter Beteiligung von Aktivisten aus mehreren Bundesländern aufgegriffen.



Weiterer Protest gegen Waffenlieferungen an Israel


Neben der erfolgreichen Aktion die es bereits vergangenes Jahr, mit der Dachbesetzung und Kundgebung gab, ist diese Demonstration eine weitere wichtige Aktion. Sie richtete sich direkt gegen die Beteiligung Österreichs am Völkermord in Gaza, sowie gegen Aufrüstung und Militarisierung.“, so eine Aktivistin aus Linz.


Der Motorenhersteller Rotax produziert Motoren für Elbit, den größten Rüstungskonzern Israels. Unter anderem für die israelischen Killerdrohnen Hermes 900 und Hermes 650. Diese, wie auch verbotene und völkerrechtswidrige Waffen mit weißem Phosphor, kommen gegen die Bevölkerung in Gaza zum Einsatz. Kräfte der revolutionären, demokratischen und Friedensbewegung setzten mit der Demonstration in Gunskirchen eine weitere wichtige Aktion gegen den Völkermord in Palästina, sowie gegen Aufrüstung und zur Einhaltung der Neutralität Österreichs.


Neben der Forderung nach einem freien und selbstbestimmten Palästina, wurde durch Parolen und Transparente die Beteiligung Österreichs an Elbit und dem Völkermord in Palästina stark kritisiert.



Aktivist durch Unfall schwer verletzt


Ein Aktivist wurde beim Zünden von Rauchfeuer schwer verletzt. Es handelte sich offenbar um einen Unfall. Aktivisten berichteten von einem lauten Knall und einer Explosion. „Es handelte sich um ein Rauchfeuer, keinen Böller oder ähnliches, es ist uns unerklärlich wie es zu dieser Explosion kommen konnte“, so ein Aktivist auf der Demo. Neben dem Schwerverletzten gab es einen weiteren Aktivisten der Verletzungen, wie berichtet wurde am Ohr, erlitt. Unter allen Demonstranten zeigte sich großer Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft. Es wurden auch unmittelbar Genesungswünsche ins Krankenhaus übermittelt.


Trotz des tragischen Zwischenfalls konnte die Demonstration fortgesetzt werden, was ein wichtiger Erfolg ist. „Der verletzte Mitstreiter hob, während er in den Rettungswagen gebracht wurde, kämpferisch seine Faust. Diese entschlossene Haltung war für die restlichen Demonstranten ein wichtiger Ansporn in ebenso kämpferischem Geist die Demonstration fortzusetzen – ganz konkret gegen die Beteilung Österreichs am Völkermord in Gaza!


Als Redaktion der Roten Fahne möchten auch wir den verletzten Demonstranten unsere festen Grüße und Wünsche zur bestmöglichen Genesung entrichten. Wie auch in Fällen von Verhaftungen und Repression, gilt es den Zusammenhalt und die Solidarität in der Bewegung hochzuhalten und die Betroffenen zu unterstützen!



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