Trotz Völkermord-Kampagne Kagaar: Die indische Revolution hält stand!
- Patrick O.
- vor 2 Stunden
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Mehr als einen Monat nachdem der indische Innenminister Amit Shah das „Ende de Maoismus“ in einer 84-minütigen Pressekonferenz verkündete, konnte die indische Revolution ihre Lebendigkeit am Land als auch in den Städten unter Beweis stellen. In mehren Bundesstaaten Indiens kam es zu Kämpfen gegen die Repressionsorgane des indischen Staates, welche die Vertreibung der lokalen Bevölkerung vorantreiben. Einzelne Angehörige der konterrevolutionären Polizeieinheiten wurden schwer verletzt oder liquidiert. In Dehli wurden anlässlich des 1. Mai kommunistische Graffiti angebracht. Auch wenn die konterrevolutionäre Kampagne „Kagaar“ zu vielen Verlusten – auch auf höchsten Ebenen der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) – führte, hält der Volkskrieg stand.
Operation Kagaar verlängert, weil sie scheiterte.
Während die indische Regierung verleumderische Behauptungen über eine erfolgreiche „Beseitigung des Linksextremismus“ im Land verkündet, wird die Operation Kagaar – eine Polizei- und Militärkampange zur Eliminierung der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) – laut eigenen Angaben weitergeführt. Ganz offensichtlich erreichte die Kampagne gerade nicht ihre Ziele, sondern vermochte es nur, den Charakter der herrschenden Klasse Indiens aufs Neue zu entlarven. Zehntausende Polizei-, Militär und Paramilitärische Kräfte wurden in dieser Kampagne gegen die revolutionären Gebiete Indiens geschickt, Hunderte Kommunisten wurden ermordet, Tausende Ureinwohner hingemetzelt, Zentren des Volkswiderstandes bombardiert und angegriffen, die Gefängnisse mit Aktivisten und progressiven Kräften gefüllt – all das um die „größte Bedrohung der inneren Sicherheit“ loszuwerden: Die neudemokratische Revolution, den Sturz der halbfeudalen/halbkolonialen Macht zur Sicherung des Kastenwesens, des Großgrundbesitzes und der Kompradorenmacht.

Aktionen des Volkskriegs führen zu Verlusten bei indischen Sicherheitskräften.
Während einer sogenannten „anti-Naxaliten“ Operation der indischen paramilitärischen Zentralreservepolizei (CRPF) wurde Anfang April ein Polizist lebensgefährlich durch eine Sprengfalle in einem Waldgebiet in Jharkhand verletzt. Im gleichen Gebiet soll es zu Gefechten mit Guerilla-Einheiten gekommen sein. Die Polizeikräfte mussten dabei eingestehen, dass die dichten Waldgebiete zu erheblichen Schwierigkeiten für die Durchführung ihrer Operation führen: „Maoistische Gruppen haben in den letzten Monaten den Einsatz von Sprengstoffen intensiviert.“ (1) Ähnliche Vorfälle ereigneten sich im gleichen Gebiet auch Mitte April: Mehre Einsatzkräfte wurden durch Sprengstoffexplosionen verletzt, berichtet wurde von stundenlangen Feuergefechten zwischen Sicherheitskräften und der kommunistischen Guerilla. (2)
Gleichzeitig drangsaliert und bedroht die Zentralreservepolizei auch die Dorfbewohner des gleichen Gebiets. Bewaffnete Polizeikräfte griffen das Dorf Kantamal (Odisha) an, kappten den Strom, brachen in die Häuser ein, setzten Schlagstöcke und Tränengas ein und eröffneten das Feuer. Die Bauern des Dorfes sprachen von einem Akt des Terrors. Die Einwohner des gesamten Gebiets sind von Zwangsvertreibungen und -enteignungen betroffen, welche im Zuge von Bergbauprojekten der Vedanta Company durch die Sicherheitskräfte durchgeführt werden. Der Widerstand der Bauern gegen die Plünderung der Rohstoffe und die Vertreibung der Bevölkerung wird durch die indische Regierung inmitten der Operation Kagaar kriminalisiert und jegliches Verbrechen gegen das Volk legalisiert. Es kam zu Zusammenstößen bei denen unter anderem 40 Polizisten verletzt wurden.
Kommunistische Partei beharrt am Weg des Volkskrieges
Trotz schwerwiegenden Verluste durch die Ermordung wichtiger Führer und Kader der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) hält die Revolution stand und entwickelt den revolutionären Kampf. Presseaussendungen der verschiedenen Parteikomitees dokumentieren einen wichtigen Kampf gegen zurückweichlerische Positionen, Pessimismus und einzelne Verräter, welche in dieser schwierigen Lage versuchen ihre eigene Haut zu retten – und dafür eine Kooperation mit dem indischen Staat eingehen. Das Beispiel das der ermordete Generalsekretär Basavaraj gab, ist dabei eine wichtige Orientierung: Die Revolution durch den bewaffneten Kampf zu entwickeln und die Partei als Führung zu stärken.


(2) Dajiworld.com






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