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Schon wieder Kurzarbeit...


(Korrespondenz aus dem Betrieb)



Ende Dezember haben wir im Betrieb die Mitteilung erhalten, dass der Betriebsurlaub auf Grund der schlechten Auftragslage verlängert und im Jahr 2024 wieder Kurzarbeit angemeldet wird.


„Kurzarbeit neu" ist das Folgemodell der Corona-Kurzarbeit. Ein Kriseninstrument des Kapitals zu Lasten der Arbeiter!

Nun sollen wir ein Jahr auf Kurzarbeit angemeldet werden, das heißt wir bekommen nun zehn Prozent weniger Lohn. In den Nachrichten stand überall, dass wir das angeblich auf freiwilliger Basis machen würden, jetzt müssen wir aber eine Betriebsvereinbarung unterschreiben. In den Nachrichten stand auch, dass es keine Kündigungen gibt. Dennoch mussten jetzt 100 Kollegen, die in Leiharbeit waren, gehen. Insgesamt sind wir 1.000 Kollegen, die jetzt zehn Prozent weniger Lohn bekommen. Unsere Miete, der Einkauf, die Versicherungen werden aber nicht um 10 Prozent billiger!




Bildquelle: Solarpanel, Markus Spiske, Unsplash


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Was sind Korrespondenzen?


Korrespondenzen sind Beiträge aus verschiedenen Teilen der Bevölkerung, sozusagen ein direktes Sprachrohr aus dem Volk. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass die jeweiligen Korrespondenten direkt aus ihrem alltäglichen Leben berichten: aus dem Betrieb, dem Viertel, der Familie, der Schule, usw… Als Presse aus dem Volk, drückt die revolutionäre und demokratische Presse nicht nur die Interessen des Großteils der Bevölkerung aus, sondern bindet deren Repräsentantinnen und Repräsentanten auch aktiv ein, gibt ihnen eine Stimme, präsentiert die verschiedenen Meinungen und Ideen aus den Massen um sie miteinander vergleichen zu können und in Diskussion treten zu lassen. Daher finden in der Roten Fahne die Arbeiterinnen und Arbeiter, Stimmen der Jugend- und Frauenbewegung, der Studierenden, der Gewerkschaftskräfte, der Migrantinnen und Migranten ebenso wie der kleinen Selbstständigen und Gewerbetreibenden, Stimmen aus Stadt und Land, eine Plattform und ein Organ. Die Korrespondenten sind keine Redaktionsmitglieder, weshalb sie auch nicht im engeren Sinne an die Blattlinie gebunden sind, sondern “ihre Stimme” zum Ausdruck bringen.



Wie kann man Korrespondent der Roten Fahne werden?


Möchtest du aus deinem Betrieb, dem Viertel, der Familie, oder Nachbarschaft berichten? Dann schreibe uns unter korrespondenz@rotefahne.at und schildere kurz warum du Korrespondent sein und worüber du berichten möchtest.


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