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Kuba und seine Souveränität müssen verteidigt werden!


Die Drohungen der USA gegen Kuba verschärfen sich zunehmend. Bereits kurz vor dem Ende von Trumps erster Amtszeit, im Jänner 2021, setzte die US-Regierung Kuba wieder auf die Terrorliste. Kuba sei ein „Staatlicher Unterstützer des Terrorismus“. Seit dem Überfall auf Venezuela wird seitens der US-Administration immer wieder erklärt, dass Kuba „auch fallen“ werde. Die Verteidigung Kubas ist eine Notwendigkeit der Stunde.


Kuba trotzt US-Imperialismus

Seit der Kubanischen Revolution im Jahr 1959 trotzt der Inselstaat zahlreichen Versuchen der USA das Land anzugreifen, zu unterjochen oder durch Sanktions- und Blockadepolitik in die Knie zu zwingen. Die aktuelle Verschärfung der Blockadepolitik ist durchaus von verheerendem Ausmaß, denn der wichtigste Öllieferant Kubas, Venezuela, liefert seit dem US-Überfall kein Öl mehr. Die Folgen treffen vor allem das Gesundheitssystem in Kuba, wo sich beispielsweise die Kindersterblichkeit seit der Ölbelagerung verdoppelt hat. (1) Offensichtlich gelingt es jedoch auch damit nicht, einen „Regime-Change“ zu erreichen. Damit wächst die Gefahr eines militärischen Angriffes und zahlreiche Medien haben bereits davon berichtet, dass die US-Geheimdienstaktivistäten in Kuba massiv angestiegen sind. Trump lies auch damit aufhorchen, dass wenn die US-Armee mit dem Iran „fertig“ sei, Kuba als nächstes dran wäre. Das verdeutlicht die Bedeutung des bisher erfolgreichen iranischen Widerstandskrieges auch für die Völker Mittel- und Lateinamerikas.


Das Vorbild Che Guevaras wirkt auch heute

Dass die Imperialisten versuchen die Völker mit Krieg zu bedrohen ist nicht neu. Che Guevara sagte dazu im Jahr 1967: „Da die Imperialisten die Menschheit mit der Drohung eines Krieges erpressen, ist die richtige Antwort, den Krieg nicht zu fürchten. Die Taktik dieser Völker muss sein, hart und ununterbrochen in jeder Phase der Auseinandersetzung anzugreifen.“ (2) Durch die Bedrohung eines militärischen Schlages bzw. einer kriegerischen Intervention, sollen die Völker dazu gezwungen werden, sich der Vorherrschaft der Imperialisten zu unterwerfen. Genau das ist es aber, was den Völkern ihre Souveränität und Selbstbestimmung nimmt und die Errungenschaften eines Volkes oder einer Nation dem Erdboden gleichmacht. Die USA versuchen auch eine Intervention damit zu legitimieren, dass sich Kuba „hochrüstet“ und damit eine „Bedrohung“ für die Vereinigten Staaten darstellen würde. Kuba würde iranische Drohnen lagern und „wir werden uns darum kümmern“ meinte Trump. Auch hier kann Che Guevara helfen: „Die Nordamerikaner verlangten darüber hinaus eine Inspektion unseres Territoriums durch die Vereinten Nationen, was wir vehement zurückwiesen, da Kuba weder den Vereinigten Staaten noch irgend jemandem in der Welt gestattet, darüber zu bestimmen, welche Waffen wir in unserem Land haben dürfen. In diesem Sinne würden wir lediglich multilaterale Abkommen akzeptieren mit gleichen Verpflichtungen für alle Beteiligten.“ (3) Solange die Imperialisten hochrüsten, ist es für kein Volk der Welt illegitim, selbst für seine Widerstandsfähigkeit zu sorgen. Je mehr die Kubaner für ihre Verteidigung gerüstet sind desto besser.


Venezuela lehrt: Kuba wird nur durch Widerstand siegen!

Dem Druck der USA Stück für Stück nachzugeben, oder wie in Venezuela die Kontrolle über strategische Punkte dem Imperialismus zu überlassen, wird das Volk dem US-Imperialismus ausliefern. Kuba bereitet sich bereits auf einen möglichen militärischen Angriff vor und erhöht die militärische Ausbildung der Bevölkerung. Kuba hat rund 1,1 Millionen Milizkräfte, also Teile der Bevölkung die militärische Fähigkeiten besitzen und wenn notwendig die Nation verteidigen. Bei einer Bevölkerungsanzahl von zehn Millionen ist das eine durchaus beträchtliche Zahl. Die Beteiligung des Volkes am Widerstandskrieg ist unbedingt notwendig, wenn sich Kuba gegen eine Aggression verteidigen will.


Die USA schaufeln ihr eigenes Grab

Für die USA ist Kuba das Tor nach Lateinamerika. Gleichzeitig werden sie auch ihr eigenes Grab schaufeln, wenn sie die Völker Mittel- und Lateinamerikas mit Krieg überziehen. Bereits mit dem Genozid in Gaza, dem Krieg gegen das Volk im Libanon und den Krieg gegen den Iran, haben sich die USA in den Augen der Milliarden auf der Welt als blutrünstige Räuber dikreditiert. Dass der Iran den USA eine erste taktische Niederlage beibringen konnte und es für die USA immer schwieriger wird auch nur einzelne ihrer Kriegsziele zu erreichen, verteidigt die Interessen der Völker in der ganzen Region und schafft auch bessere Ausgangsbedingungen für die Völker Mittel- und Lateinamerikas. So wie Palästina und der Iran sollte auch Kuba von den antiimperialististischen Kräften weltweit gegen die US-Aggression verteidigt werden.


(1) tkp.at

(2) Botschaft an die Trikonentale (1967)

(3) Ansprache vor der Vollversammlung der UNO (1964)

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