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12 Jahre Odessa Massaker: Die Opfer sind nicht vergessen!

Am 2. Mai, dem 12. Jahrestag des Massakers von Odessa fand in Wien eine Gedenkkundgebung auf der Mariahilferstraße statt. Mit roten Nelken, roten Fahnen, Redebeiträgen und Flugblättern wurde den 48 Gewerkschaftern, Antifaschisten und Revolutionären gedacht, die 2014 im Gewerkschaftshaus von Odessa durch ukrainische Faschisten ermordet wurden. 250 weitere wurden damals bei dem Angriff verletzt.



Viel Aufmerksamkeit kam von den zahlreichen Passanten auf das Gedenken, denn viele wissen noch unter welchen Umständen der Krieg in der Ukraine seinen Ursprung hatte. Das Odessa-Massaker war kein Einzelfall – es spiegelt die Politik einer ganzen Periode wieder. Mit dem sogenannten „Euromaidan” erzwangen Faschisten einen verfassungswidrigen Machtwechsel, gestützt und finanziert durch USA und EU. Das Ziel war sich die Ukraine einzuverleiben. Die Kämpfe gegen den Euromaidan waren eine demokratische Volksbewegung, die sich über weite Teile des Landes erstreckte und Odessa war eines ihrer Zentren. Das Massaker in Odessa wurde von der euroatlantisch gestützten Übergangsregierung ausdrücklich gutgeheißen: der damalige Innenminister sprach von „Terroristen” die „liquidiert” wurden. Demokratische, kommunistische oder oppositionelle Organisationen wurden und werden in der Ukraine kriminalisiert und verboten.


Das ukrainische Volk wird durch den imperialistischen Krieg, der auf seinem Rücken ausgetragen wird, ausgeblutet und gegeneinander aufgehetzt. Der Terror ihrer faschistischen Kettenhunde, die fester Bestandteil des ukrainischen Staatsapparates sind und für ihre Treue zum „Werte-Westen“ eine Belohnung erwarten, hat nicht aufgehört. Die europäische Kriegsunion heizt den Krieg mit Milliarden und zahllosen Waffenlieferungen, woran sich auch Österreich im Rahmen von EU und NATO-Partnerschaft beteiligt, weiter an.


Die Opfer des Massakers von Odessa sind nicht vergessen! Es ist ein mahnendes Beispiel für alle antifaschistischen, demokratischen und revolutionären Kräfte überall auf der Welt. Gerechtigkeit für die Opfer von Odessa!


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