1. Mai 2026: Einheit der proletarischen und antiimperialistischen Bewegung!
- Redaktion Die Rote Fahne
- vor 2 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
Der diesjährige 1. Mai, der internationale Kampftag der Arbeiterklasse, war auch in Österreich vielerorts Ausdruck der sich verschärfenden Widersprüche auf internationaler Ebene, der Gegnerschaft zum imperialistischen Krieg und den heutigen Aufgaben der revolutionären Teile der Arbeiterbewegung. Unter diesen Voraussetzungen war es ein wichtiger Erfolg, dass in diesem Jahr besonders die Einheit der proletarischen mit der antiimperialistischen Bewegung demonstriert und verteidigt wurde. Eine wichtige Rolle spielte dabei die vor Kurzem gegründete internationale Antiimperialistische Liga (AIL).

Erklärungen zum 1. Mai 2026
Im Vorfeld des 1. Mai wurden von vielen kommunistischen, revolutionären und antiimperialistischen Organisationen Erklärungen veröffentlicht. Besonders hervorheben möchten wird die internationalen Erklärungen der Antiimperialistischen Liga [LINK] und auch des Internationalen Kommunistischen Bundes (IKB) [LINK], die wichtige Wegweiser sind in der Bestimmung der aktuellen politischen Aufgaben der proletarischen und antiimperialistischen Bewegung weltweit. In letzterer wird geschrieben: „Die Kommunisten weltweit stehen vor zwei dringenden Aufgaben. Zuallererst gilt es, das rote Banner des Marxismus-Leninismus-Maoismus in Indien zu verteidigen, sich mit der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) zu verbünden und die Unterstützung für den Volkskrieg, der zu neuen Höhen führt, zu stärken, um den gebündelten Angriff von Imperialismus, Revisionismus und Reaktion abzuwehren. Zweitens, um die weltweite antiimperialistische Mobilisierung anzustoßen und ihre Kampfkraft durch Aktionen zu steigern, die die legalistischen und reformistischen Fesseln, die Opportunismus und Revisionismus aufzuerlegen versuchen, hinwegfegen, indem sie den gerechten Zorn der Massen entfesseln und insbesondere die Kämpfe gegen die imperialistische Aggression und für die nationale Befreiung der Nationen und Völker in Lateinamerika und dem Nahen Osten unterstützen, die den grundlegenden Aspekt darstellen.“
In dieser Erklärung wird ebenfalls eine hilfreiche Klärung zur Bestimmung der Einheit in der antiimperialistischen Front getroffen: „Wer sich im nationalen Widerstand gegen die US-imperialistische und zionistische Aggression und zur Verteidigung des nationalen Selbstbestimmungsrechts entschieden positioniert hat, steht objektiv auf der Seite der antiimperialistischen Front und muss unterstützt werden, solange er an dieser Haltung festhält.“
Im Zuge dessen möchten wir auch noch auf einen Aufruf der ADRV zum 1. Mai hinweisen, den wir bereits veröffentlicht haben [LINK].
1. Mai Demonstration in Wien: Verteidigung der antiimperialistischen Einheit
Die internationalistische 1. Mai Demonstration in Wien war dieses Jahr mit ein paar tausend Teilnehmern zahlenmäßig relativ gut besucht. Auffallend war heuer ein großer Block von hunderten Demonstrierenden, die ihre antiimperialistische Solidarität mit den unterdrückten Völkern und Nationen im Nahen und Mittleren Osten zeigten, vor allem mit Palästina. Teil davon war eine Aktionseinheit in der sich auch Antiimperialisten aus Palästina, den Philippinen, dem Iran, Venezuela, Griechenland, Indien und dem ehemaligen Jugoslawien versammelten, viele davon mit ihren eigenen Symbolen und Fahnen. Die Verteidigung der Souveränität und des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen gegen die Angriffe der Imperialisten, besonders der USA im Verbund mit Israel, war ein bestimmendes Moment der Aktionseinheit. Damit einher ging auch die Verurteilung der imperialistischen Herrschenden in Österreich und der EU, die sich unter anderem durch Waffenlieferungen an den Aggressionen beteiligen. Der Versuch bestimmter Kräfte, diesen Teil von der Demonstration auszuschließen, konnte durch die entschlossene Verteidigung der antiimperialistischen Einheit erfolgreich abgewehrt werden. Teile der Aktionseinheit trugen ein Transparent mit dem Wappen der AIL und der Aufschrift „Antiimperialisten der Welt – vereinigt euch!“, sowie ein Banner mit der Losung „Zionismus ist Faschismus!“.







Linz: Neue Kräfte konnten mobilisiert werden.
Mit roten Fahnen und antiimperialistischen Losungen wurde auch auf der 1. Mai Demonstration in Linz die proletarische, internationale Solidarität hochgehalten. Obwohl die internationalistische 1. Mai Demonstration heuer zahlenmäßig relativ schwach besucht war, war es trotz allem genau dieser Inhalt – die Einheit der proletarischen und der antiimperialistischen Bewegung – mit dem neue Kräfte angezogen werden konnten und dem revolutionären Charakter des 1. Mai ein bestimmter und fester Ausdruck verliehen wurde. Neben einem Transpart der AIL wurden Transparente mit den Klassikern des Marxismus mitgetragen: Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao. Damit sollte am 1. Mai vor allem die Weltanschuung der Arbeiterklasse ins Zentrum gestellt werden, denn ohne ideologische und theoretische Klarheit, vormochte es die Arbeiterklasse noch nie Errungenschaften und Siege zu erringen.
Innsbruck: Viele schlossen sich den Antiimperialisten an!
In Innsbruck beteiligten sich rund 2.000 Teilnehmer an der 1. Mai Demonstration, womit diese zahlenmäßig die größte der letzten Jahre war. Ersichtlich war, dass die Abwälzung der Krise auf die werktätigen Schichten der Bevölkerung und die Angriffe auf die demokratischen Rechte des Volkes für die Herrschenden sehr wohl Konsequenzen nach sich ziehen.
Besonders stach ein antiimperialistisches Kontingent hervor, dem sich rund hundert Demonstranten entschieden anschlossen. Transparente wurden unter anderem von der Palästina Initiative Tirol (PIT) getragen, wobei sich eines auch gegen die Austragung des ESC in Österreich richtete. Auch viele unorganisierte Personen schlossen sich den Antiimperialisten an, was das Potenzial und den Aufschwung der antiimperialistischen Bewegung verdeutlicht. Auch hier wurde ein Transparent der im April gegründeten internationalen „Antiimperialiistische Liga“ (AIL) prominent mitgetragen. Gegen Ende konnte man aus diesem Block Parolen hören, welche die Klassiker des Kommunismus hochleben ließen und den Maoismus verteidigten.
Neue Kämpfe, neue Siege: Die antiimperialistische Einheit vertiefen!
Der diesjährige 1. Mai ruft die revolutionären Kräften mit aller Kraft zu der Aufgabe, die antiimperialistische Einheit weiter zu festigen und zu vertiefen! Die Erfolge die an diesem 1. Mai errungen werden konnten – die Einheit der proletarischen und antiimperialistischen Bewegung zu stärken – müssen als Ausgangspunkt für weitere Schritte, für ein weiteres Vorankommen, für weitere Siege dienen!
Hoch der 1. Mai!








































































































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