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Palästinasolidarität in Linz: Protest gegen das Nations League Spiel Österreich – Israel!

vor 4 Stunden
2 Min. Lesezeit


Am 24.09.2026 wurde zum Protest gegen das Fußballspiel Österreich gegen Israel eine Kundgebung vor dem Linzer Hauptbahnhof organisiert. In zahlreichen Redebeiträgen kritisierten Organisationen und Einzelpersonen die Abhaltung des Fußballspieles in Österreich. In den zahlreichen Medienberichten der Monopolpresse in den Tagen davor wurde der Versuch gestartet den Fußball als etwas von „der Politik“ losgelöstes und die angekündigten Protestaktionen als „störend“ und „unangebracht“ darzustellen. Daher und „gerade deswegen“ wurde das Spiel von den österreichischen und israelischen Behörden als „Hochsicherheitsrisiko“ eingestuft. Zahlreiche Menschen versammelten sich vor dem Bahnhofsplatz und protestierten gegen das Länderspiel. Das Palästinakomitee Linz hob die Mittäterschaft Österreichs am Völkermord an den Palästinensern hervor und forderte unter anderem die sofortige Wiederherstellung der Neutralität.



In den weiteren Redebeiträgen der teilnehmenden Organisationen wurde nicht nur die wirtschaftliche und militärische Verbindung Österreichs mit Israel kritisiert, sondern auch vor allem die Repression hierzulande an palästinasolidarischen Aktivisten. Der bekannteste Repressionsfall Österreichs ist der des Journalisten Mustafa Ayyash, der noch immer in Linz in Isolationshaft festgehalten wird. Auch hier forderten die Kundgebungsteilnehmer lautstark seine sofortige Freilassung!




Um den Redebeitrag allen zugänglich zu machen, veröffentlichen wir hier das Flugblatt des Palästinakomitees Linz:


Zeitgleich fand vor dem Stadion einen weitere Protestkundgebung gegen das Länderspiel statt. Auch dort wurde in den verschiedenen Redebeiträgen die Abhaltung des Länderspiels kritisiert. Wie uns berichtet wurde kam es vor dem Stadion bei der Protestkundgebung zu einer Festhaltung und Identitätsfeststellung eines Aktivisten wegen der Ausrufung der Parole „From the River to the Sea, Palestine will be free“. Bei dem Aktivisten handelt es sich auch nicht um einen Unbekannten, er war Teilnehmer der Global Sumud Flotilla, wurde unter anderem in israelischen Gefängnissen festgehalten und gefoltert und wurde auch hierzulande unmittelbar bei Rückkehr und Freilassung aus Israel durch die österreichischen Behörde festgenommen.



Auch im Stadion auf der Tribüne kam es zu Protestaktionen. So hielten Aktivisten von Amnesty International Schilder mit der Aufschrift „End Genozide“ und weitere zwei Palästinaaktivisten hielten ein Banner mit der Aufschrift „Free Palestine“, die letzten beiden wurden von der Polizei aus dem Stadion abgeführt.



Jede Protestaktion gegen das Länderspiel war ein gerechtfertigtes Zeichen gegen die Zusammenarbeit Österreichs mit Israel und für die Verteidigung des Selbstbestimmungsrechtes von Palästina! Für die Palästinasolidaritätsbewegung gilt weiterhin sich gegen die Repression zu stellen und die Aktivitäten zu erweitern gegen sämtliche Angriffe des US-Imperialismus mit dem Israel-Zionismus gegen die Länder in der Region!

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