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Der unerschütterliche Widerstand der Palästinenser gegen die zionistische Inhaftierung.




Die Siedlerkolonialmacht Israel setzt seit dem 7. Oktober 2023 die Inhaftierung und Folter von Palästinensern in ihren Gefängnissen fort und nur als bestialisch und unmenschlich bezeichnet werden. Sie tut dies unverhohlen vor den Augen zahlreicher internationaler humanitärer Organisationen, darunter auch der UNO, deren Menschenrechtsberichte aufzeigen, dass Folter und Misshandlung in israelischen Haftanstalten weit verbreitet und systematisch geworden sind.




Willkürliche Verhaftungen, Misshandlung und Folter im Gefängnisalltag


Seit Oktober 2023 sind mindestens 91 Palästinenser in israelischer Haft ums Leben gekommen;

Überlebende berichten von Hungerkuren, schweren Schlägen, sexueller Gewalt und erniedrigender Behandlung während der Festnahme und Inhaftierung. (1) Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Folter und Misshandlung keine vereinzelten Vorfälle mehr sind: „Dutzende Berichte von freigelassenen palästinensischen Häftlingen zeigen, dass Folter, Misshandlung und extreme Demütigungen zu festen Bestandteilen des Lebens in israelischer Haft geworden sind“. Weit davon entfernt, eine Ausnahme zu sein, sind diese Formen der Inhaftierung zur Norm und zu festen Bestandteilen des zionistischen Gefängnissystems geworden. Auch sexueller Missbrauch wurde gefördert, indem weibliche Häftlinge begrapscht und mit Vergewaltigung bedroht wurden, falls sie sich wehrten. Ein Journalist aus Gaza beschrieb ebenfalls Misshandlungen in der Haft und berichtete der „New York Times“: „Niemand blieb von sexuellen Übergriffen verschont.“ Besonders aufschlussreich war ein Fall aus dem Jahr 2024, in dem ein palästinensischer Häftling aus dem Gazastreifen Berichten zufolge mit schweren Verletzungen im Rektalbereich und inneren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, nachdem er von israelischen Reservisten misshandelt worden war. Obwohl zunächst mehrere Soldaten festgenommen wurden, wurden die Anklagen später fallen gelassen. Die Anklagen wegen solcher Misshandlungen werden fast immer fallen gelassen, was offen die Erlaubnis zur Vergewaltigung erteilt. (2)


Ein Großteil der Folter beginnt in dem Moment, in dem Palästinenser von den zionistischen Besatzungstruppen willkürlich festgenommen werden. Ehemalige Häftlinge berichteten von willkürlichen Festnahmen während Militäreinsätzen im besetzten Westjordanland und im Gazastreifen, die oft mit schweren Schlägen, Zwangsentkleidung, lang andauernder Augenbinden und erniedrigender Behandlung einhergingen. Ein Palästinenser, der auf dem Weg zu einer Hilfsgüterausgabestelle der Gaza Humanitarian Foundation festgenommen wurde, berichtete, israelische Soldaten hätten eine Gruppe von Zivilisten – darunter zwei Frauen – gezwungen, sich nackt auszuziehen und stundenlang mit dem Kopf auf dem Boden zu knien, bevor sie die Frauen freiließen und die Männer festnahmen. Andere berichteten, sie seien festgenommen worden, während sie sich in Krankenhäusern, an Bord von Fischerbooten oder einfach nur auf den Straßen im Gazastreifen unterwegs waren.



Keine Medizinische Versorgung, systematischer Nahrungs- und Wasserentzug


Auch die Bedingungen in den Gefängnissen haben sich seit dem 7. Oktober erheblich verschlechtert; es gibt beispielsweise zahlreiche Berichte über Fälle von Krätze. Die Zionisten pferchen viele Palästinenser auf engstem Raum zusammen und sorgen dafür, dass die in den Gefängnissen grassierenden Krankheiten als Waffen eingesetzt werden, während den Palästinensern jegliche Form von medizinischer Versorgung oder Behandlung verweigert wird. Viele Todesfälle aufgrund medizinischer Vernachlässigung sind ans Licht gekommen, die durch die Tatsache, dass die Häftlinge – man kann es nur so beschreiben – auf Hungerkur gesetzt wurden, noch verschlimmert wurden. Selbst Wasser wird knapp gehalten, da Gruppen von 25 bis 30 Palästinensern aufgefordert werden, sich zwei Flaschen Wasser für einen ganzen Tag zu teilen. (1) Laut Samidoun: Palestinian Prisoner Solidarity Network befinden sich über 9.500 palästinensische Gefangene sowie libanesische und andere arabische Gefangene in israelischen Gefängnissen, wo sie bereits einem „institutionalisierten Regime aus Folter, körperlichen und sexuellen Übergriffen und Missbrauch, medizinischer Vernachlässigung und Misshandlung“ ausgesetzt sind, das darauf abzielt, das Leben der Gefangenen zu gefährden.



Palästinenser trotzdem dem zionistischen Gefängnissystem


Dieser Abstieg in einen scheinbar rasenden Drang, immer mehr Palästinenser durch Inhaftierung zu ermorden, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem es Israel trotz der Führung eines Völkermordkrieges und der fast vollständigen Auslöschung des Gazastreifens nach dem 7. Oktober nicht gelingt, den Willen der Palästinenser zu brechen. Dies zeigt, dass jeder Palästinenser, der sich der Besatzung widersetzt, eine Bedrohung für das zionistische Gebilde darstellt. Was Israel zusätzlich in Rage versetzt hat, ist die Tatsache, dass die Palästinenser vor dem 7. Oktober in der Lage waren, dem langwierigen und zermürbenden zionistischen Gefängnissystem standzuhalten, das zuvor noch nicht zu jener bestialischen Unmenschlichkeit gesunken war, wie sie Kamil Abu Hanesh, ein prominentes Mitglied der PFLP (Volksfront für die Befreiung Palästinas), beschreibt. Der im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassene und seitdem nach Ägypten im Exil lebende Genosse Kamil Abu Hanesh verbrachte 22 lange Jahre in zionistischer Haft, wie viele Kader und Führer palästinensischer Widerstandsorganisationen. Sie hatten das Gefängnissystem genutzt, um die Palästinenser weiter zu politisieren und zu organisieren, und so die zionistischen Gefängnisse zu einer wichtigen Schule für palästinensische Revolutionäre gemacht. Diese Haftzeit bedeutete keine Pause im Kampf: Sie führten Hungerstreiks durch, um bessere Haftbedingungen wie Bewegungsbereiche, Besuche von Familienangehörigen und Anwälten usw. zu erwirken. Doch selbst dann hielt die Willkür der zionistischen Inhaftierung an, sodass Kinder im Alter von nur 12 Jahren auf Anordnung eines israelischen Soldaten zusammen mit Erwachsenen inhaftiert wurden. Der inhaftierte palästinensische Widerstand nutzte dies zu seinem Vorteil, indem er die Jugend organisierte und weiter politisierte. Außerdem bildeten sich die Gefangenen weiter, wobei viele [1] ihren Bachelor- und Master-Abschluss hinter Gittern machten. Genosse Hanesh fügt hinzu: „Der palästinensische Gefangene steht an der Spitze des Kampfes des Volkes und war schon immer dessen Vorbild im Widerstand gegen die Besatzung.“



Politische Gefangene als lebendiges Symbol des Widerstandes


Wenn ein Gefangener viele Jahre im Gefängnis verbringt, wird er zu einem Symbol, zu einem inspirierenden Vorbild für sein Volk und zu einer Inspiration für die unterdrückten Völker der Welt. Wir brauchen nur Genosse Ahmed Saadat, Marwan Barghouti, Hassan Salameh und Walid Daqqa zu erwähnen, die zu internationalen Symbolen geworden sind. Hunderte palästinensische Gefangene haben internationale Anerkennung erlangt, sei es durch ihre lange Haftzeit oder durch ihr politisches, nationales, humanitäres und moralisches Ansehen. Genau diese Standhaftigkeit des palästinensischen Volkes wollten die Zionisten brechen, als sie im März dieses Jahres ein Gesetz verabschiedeten, wonach Palästinenser, die dem Widerstand Hilfe leisten, zum Tode verurteilt werden können. Das Gesetz ermöglicht es, Todesurteile ohne Einstimmigkeit zu verhängen und innerhalb kurzer Zeit, möglicherweise innerhalb von 90 Tagen, zu vollstrecken. Die Hinrichtungen sollen von den Gefängnisbehörden durchgeführt werden, deren Identität gesetzlich geschützt ist. (3) Die palästinensische Widerstandsorganisation Hamas hat nach der Verabschiedung eines israelischen Gesetzes, das ein spezielles Militärgericht für Mitglieder der Widerstandsgruppe einrichtet und diesem die Befugnis zur Verhängung von Todesurteilen einräumt, vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ gewarnt. „Das israelische Regime versucht mit diesem Gesetz, die Tötung von Gefangenen zu legalisieren und Gerichte zu Instrumenten der Rache und des Missbrauchs zu machen“. (4) Die zionistische Entität unterliegt keinerlei internationaler Verpflichtung, Beweise für eine Mittäterschaft derjenigen vorzulegen, die inhaftiert wurden oder im Rahmen dieser neuen Gesetzgebung vor Gericht gestellt werden sollen. Einer dieser Häftlinge ist der renommierte Arzt aus dem Gazastreifen, Dr. Hussam Abu Safiya, der am 27. Dezember 2024 von den Besatzungstruppen festgenommen wurde, als israelische Streitkräfte das Kamal-Adwan-Krankenhaus im Norden des Gazastreifens stürmten und evakuierten, dessen Direktor Dr. Safiya war. (5) Der zunehmende internationale Druck, der von Menschenrechtsaktivisten und Ärzten für seine Freilassung ausgeübt wurde, führte zur Freilassung von 60 Palästinensern, die alle gegenüber zahlreichen Menschenrechtsorganisationen, darunter auch solchen der UNO, von den oben erwähnten qualvollen und unmenschlichen Haftbedingungen berichteten. (6, 1) Die einzig demokratische Antwort auf das siedlerkoloniale Gefängnissystem der zionistischen Besatzungsmacht kann nur die Forderung der Freilassung aller palästinensischen Gefangenen sein!







Quellen:

(1) „Kaum am Leben gehalten“: UN rekonstruiert „einen Tag im Leben“ palästinensischer Häftlinge, www.palesinechronicle.com (2026) .

(2) „Erlaubnis zur Vergewaltigung“ – NYT berichtet ausführlich über sexuelle Gewalt gegen Palästinenser in israelischer Haft,www.palesinechronicle.com (2026) .

(3) „Rassistisches Todesgesetz“, www.palesinechronicle.com (2026).

(4) Die Hamas warnt vor „schwerwiegenden Konsequenzen“, nachdem ein israelisches Gesetz die Hinrichtung palästinensischer Gefangener erlaubt., .

(5) Erstes Bild eines inhaftierten Arztes aus dem Gazastreifen nach 17 Monaten in israelischer Haft., www.palesinechronicle.com (2026).

(6) „Ich weine, weil wir so viel gelitten haben“: Inhaftierte aus dem Gazastreifen berichten von Folter in israelischen Gefängnissen. Zeitschrift = www.palesinechronicle.com , Jahr = 2026


Bildquellen:

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