Internationaler Aktionstag für den Volkskrieg in Indien


Anlässlich des internationalen Aktionstages zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien, der am 9. Juli stattfand, wurden auch in Österreich mehrere Solidaritätsaktionen organisiert. Korrespondenten der Roten Fahne konnten bei einzelnen dieser Aktionen dabei sein, um sich direkt ein Bild zu machen. Hier möchten wir einen Überblick zu den unterschiedlichen Aktivitäten in Österreich geben und uns an dieser Stelle auch für die zahlreichen Bilder die uns erreicht haben, sowie die Möglichkeit der Berichterstattung bedanken.


Dieser internationale Aktionstag wurde durch eine Vielzahl an antiimperialistischen und revolutionären Organisationen weltweit ins Leben gerufen, die einen gemeinsamen Aufruf veröffentlichten [wir berichteten]. So wurde der Aufruf „Auf die Straßen: Unterstützt den Volkskrieg in Indien“ von Organisationen unter anderem aus Brasilien, Peru, Mexiko, der Türkei, Spanien, Finnland, Deutschland und Österreich unterzeichnet. Diese erklären darin, dass der „langandauernde Kampf, geführt durch eine wirkliche Kommunistische Partei, ein mächtiges Leuchtfeuer der Hoffnung und Inspiration für all jene [ist], welche ein Ende des imperialistischen Alptraums und den Aufbau einer Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung anstreben.“ Dieser Aufruf leitete die Aktivitäten am 9. Juli in zahlreichen Ländern.


In Österreich wurden diese Aktivitäten durch das „Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien“ initiiert. In einem Flugblatt dieses Komitees zum internationalen Aktionstag wurde erklärt: „In Indien kämpfen die Massen: sie organisierten in den letzten Jahren mehrfach die größten Streiks der Menschheitsgeschichte. Doch nicht nur Streiks und Kämpfe um das tägliche Brot gibt es in Indien. Sondern dort findet auch die derzeit größte Revolution der Welt statt, und eine eigene Volksarmee (PLGA) kämpft mit den Massen um Befreiung. (…) Diese Revolution, der Volkskrieg, hat ein neues, demokratisches Indien zum Ziel. Ein Indien, das selbstbestimmt seinen eigenen Weg geht“. Diesen Kampf um ein neues und demokratisches Indien zu unterstützen, war das Anliegen der Aktivisten beim Aktionstag, die mit ihren Aktivitäten diesen Kampf zu den Leuten in Österreich getragen haben.




Der Kampf in Indien wurde in die Parks gebracht


In verschiedenen Städten in Wien, Oberösterreich und Niederösterreich gingen Aktivisten der internationalen Solidaritätsarbeit in die Parks. Mit Flugblättern und kurzen Redebeiträgen wurden die Ziele und Erfahrungen des Volkskriegs in Indien, der durch die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) geführt wird, erläutert. Diese Beiträge stießen auf großes Interesse und einige Parkbesucher beschlossen noch Vorort sich den Solidaritätsaktionen anzuschließen. Wie wir uns selbst überzeugen konnten, wurden Aktionen überwiegend in solchen Wohnvierteln gemacht, wo breiteste Teile der Bevölkerung leben. Ein junger Arbeiter aus einem Park meinte zu den Aktivitäten: „Ich sage immer, ich mache dann etwas, wenn ich und meine Familie selbst betroffen sind. Aber auch in Österreich sind immer mehr betroffen, die sich Kredite aufnehmen müssen, nur um die Miete noch zu zahlen. Es muss sich etwas tun, ich bin für Protest, ich möchte da mitmachen. Während die Reichen Krieg führen, sterben vor allem die Armen. Es ist gut dass in Indien gekämpft wird, es braucht natürlich eine Revolution und das möchten wir unterstützen."






Zahlreich Plakate wurden in den Städten angebracht


In vielen Städten Österreichs wurden zum internationalen Aktionstag Plakate angebracht, auf denen „Unterstützt den Volkskrieg in Indien“ steht und ein Bild der Volksarmee in Indien zu sehen ist.





Aktivitäten zur Unterstützung in der organisierten Arbeiter- und Volksbewegung


Ebenso wurden politische Veranstaltungen und Zusammenkommen genutzt, um von den Anliegen und Zielen der revolutionären Bewegung in Indien zu berichten. Darunter beispielsweise ein Lesekreis zum „Manifest der kommunistischen Partei“ von Marx und Engels.




Der internationale Aktionstag war auch in Österreich ein wichtiges Zeichen der internationalen Solidarität und ein guter Auftakt, um von den Erfahrungen der revolutionären Bewegung Indiens zu lernen und deren Forderungen und Anliegen zu verbreiten!



Unterstützt den Volkskrieg in Indien! Hoch die internationale Solidarität!