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Bericht aus Österreich: Solidarität mit den Inhaftierten in Frankreich!

Aktualisiert: 3. Nov. 2023


Nachdem uns zahlreiche weitere Bilder von Aktivitäten der internationalen Solidaritätskampagne mit den inhaftierten Massen und Revolutionären aus Frankreich erreicht haben, wollen wir hier einen zweiten gesammelten Bericht veröffentlichen (zum ersten Bericht geht‘s hier: LINK ).



Die Solidaritätsaktionen waren zahlreich: vom Flugblattverteilen, über Aktionen in Parks, bis zu zahlreichen angebrachten Plakaten in verschiedenen Stadtvierteln in Wien und Linz war die Bandbreite vielfältig. Die Unterstützer der Aktionen waren aus unterschiedlichen Teilen und Schichten des Volkes: junge Migranten, Arbeiter, Angestellte, Studenten und Pensionisten. Eine Aktivistin, die sehr viel für diese Kampagne geleistet hat, berichtet uns: „Ich unterstütze die internationale Solidaritätskampagne deshalb, weil es mehr als notwendig ist die Freilassung der inhaftierten Massen und Revolutionäre in Frankreich zu fordern. Es ist kein Verbrechen wenn man protestiert, wenn man auf die Straße geht, sich wehrt und kämpft. Wenn man so etwas nicht verteidigt, haben wir bald gar keine Rechte mehr. Das dürfen wir uns nicht nehmen lassen, auch wenn es viel von uns abverlangt!“ Dass Protest mit Repression, Anzeigen und Inhaftierungen beantwortet wird, haben auch schon so manche in Österreich am eigenen Leib erfahren. Vor allem die großen Volksbewegungen, beispielsweise die Besetzung der Hainburger Au, oder zuletzt die Massenproteste gegen antidemokratische Corona-Maßnahmen, wurden versucht mit Strafen, Repression, Lügen und Gewalt abzuwürgen. Doch nicht erfolgreich!


Laut Berichten der Aktivisten der Kampagne waren die Rückmeldungen der Passanten auf den Straßen durchaus positiv. Viele kritisieren, dass die Monopolmedien solche Dinge verschweigen und finden es notwendig, dass Informationen und Solidarität verbreitet werden. Im Zuge dessen erntete auch die Rote Fahne viel Zuspruch, da sie die Kampagne tatkräftig verbreitet. Viele Passanten berichten uns von Übergriffen oder Gewalt durch die Polizei, oder auch die Untätigkeit der Polizei in diversen Fällen. Ein älterer Herr berichtet: „Eines Nachts hörte ich eine Frau schreien und ich rief die Polizei. Als diese nicht kam, rief ich noch einmal an und der Beamte meinte nur: ‚Sie sind der 21. auf der Liste!‘ Darauf sagte ich, dass ich nie wieder anrufe, außer vielleicht wenn es um ein Kind geht.“ Gegenüber der Situation in Frankreich waren sich die meisten darin einig: die Inhaftierten müssen freigelassen werden!


Auch mit jenen die das Anliegen, jemanden zu unterstützen den man gar nicht kennt, anfangs nicht teilten, konnte über die Anliegen diskutiert werden. Denn ein Punkt der Einheit und Gemeinsamkeit fand sich trotzdem immer: Die großen Proteste und das Aufbegehren des französischen Volkes gegen Repression und für ihre eigenen Anliegen ist ein Vorbild für die Bevölkerung in Österreich. Genau das braucht es heute auch bei uns!


Die internationale Solidarität ist keine leere Floskel. Wenn sie dabei hilft, uns für die Anliegen der Unterdrückten und Ausgebeuteten zusammenzuschließen und Erfolge zu erringen, ist sie eine lebendige und starke Kraft in den Händen der Massen!




Hier folgen Bilder von Plakataktionen bei der Floridsdorfer Großfeldsiedlung in Wien:





Fotos von Plakaten bei der Uni Wien:





Aktivitäten am Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf:





Bilder von verschiedenen Aktionen und Plätzen in Linz:





Zugesandte Bilder von einer Solidaritätsaktion in der Nähe der Uni-Wien:



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